Im De­zem­ber gabs noch nie so vie­le freie Jobs

ZÜ­RICH. Noch nie hat­te es En­de De­zem­ber so vie­le of­fe­ne Stel­len wie im Mo­ment. Im kom­men­den Jahr dürf­ten zu­dem die Löh­ne stei­gen.

20 Minuten - Zurich - - Vorderseit­e - SAN­DRO SPAETH

Wer sich der­zeit nach ei­nem neu­en Job um­schaut, hat ei­ne Re­kord­aus­wahl. Der­zeit sind in der Schweiz rund 199000 Stel­len of­fen, wie ei­ne ex­klu­si­ve Aus­wer­tung von Job­ra­dar.ch für 20 Mi­nu­ten zeigt. Ge­gen­über dem Vor­jahr ist das ei­ne Zu­nah­me um 11 000 Stel­len (rund 6 Pro­zent). Ge­mes­sen nach Bran­chen sind im De­tail­han­del mit rund 10 200 am meis­ten Jobs of­fen. Da­hin­ter fol­gen das Bau­ge­wer­be und das Ge­sund­heits­we­sen.

«Es gab in den ver­gan­ge­nen Jah­ren kei­nen De­zem­ber mit ei­ner hö­he­ren An­zahl of­fe­ner Stel­len», sagt Carole Kläy von der Fir­ma x28. Sie steht hin­ter dem Job­ra­dar, für den Web­sites von Un­ter­neh­men und Per­so­nal­dienst­leis­tern nach of­fe­nen Stel­len durch­sucht wer­den. Be­trach­tet man statt Bran­chen ein­zel­ne Be­ru­fe, ha­ben Pfle­ge­fach­leu­te die gröss­te Aus­wahl. «Die ho­he Zahl of­fe­ner Stel­len ist er­freu­lich. Es zeigt sich, dass der Ar­beits­kräf­te­be­darf nicht nur bei Aka­de­mi­kern gross ist, son­dern auch bei Hand­werks­be­ru­fen und in der Pfle­ge», sagt Si­mon Wey, Chef­öko­nom des Ar­beit­ge­ber­ver­ban­des. Die ho­he Zahl zei­ge je­doch auch, dass Un­ter­neh­men zu­neh­mend da­mit zu kämp­fen hät­ten, ih­re of­fe­nen Stel­len zu be­set­zen.

Trotz rund 200 000 of­fe­nen Stel­len: Die Zahl ist kein All­zeit­hoch. Im Ok­to­ber wa­ren 208 700 Jobs va­kant. Ten­den­zi­ell geht die An­zahl aus­ge­schrie­be­ner Jobs ge­gen En­de

Jahr et­was zu­rück, be­vor im Ja­nu­ar die Hoch­sai­son für die Stel­len­su­chen­den be­ginnt. Mit dem Jah­res­wech­sel kommt die Lust auf be­ruf­li­che Ve­rän­de­rung: Laut Job­chan­nel.ch zählt der Ja­nu­ar 20 Pro­zent mehr Klicks auf Stel­len­an­zei­gen als die rest­li­chen Mo­na­te.

IMA­GO

Im Bau­ge­wer­be sind zur­zeit vie­le Jobs un­be­setzt.

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