Bub von Kom­mo­de ge­tö­tet: Ikea zahlt El­tern 46 Mil­lio­nen Dol­lar

20 Minuten - Zurich - - Ausland -

Der schwe­di­sche Mö­bel­rie­se hat sich mit ei­nem ka­li­for­ni­schen Paar, des­sen zwei­jäh­ri­ger Sohn von ei­ner Kom­mo­de ge­tö­tet wur­de, auf ei­ne Ge­nug­tu­ung von 46 Mio. Dol­lar ge­ei­nigt. Der klei­ne Jo­zef Du­dek hat­te das 30 Ki­lo schwe­re Malm-3-Mö­bel beim Spie­len zum Um­stür­zen ge­bracht und wur­de dar­un­ter be­gra­ben. Es ist die mit Ab­stand

höchs­te Sum­me, die je in ei­nem ver­gleich­ba­ren Fall aus­be­zahlt wur­de.

Der Kon­zern hat­te das Mö­bel we­gen Si­cher­heits­be­den­ken in den USA be­reits 2016 vom Markt ge­nom­men. Doch laut der An­kla­ge tat Ikea zu we­nig, um frü­he­re Käu­fer zu war­nen. Laut Me­dien­be­rich­ten ka­men durch Malm-Kom­mo­den vier Kin­der ums Le­ben.

IKEA

Ei­ne Malm-3-Kom­mo­de.

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