Tai­wan wählt – Pe­king ist er­bost

20 Minuten - Zurich - - Ausland -

Mit der Wie­der­wahl der chi­na­kri­ti­schen Prä­si­den­tin Tsai Ing-wen ha­ben sich die Tai­wa­ner er­neut ge­gen ei­ne An­nä­he­rung an Chi­na aus­ge­spro­chen: Der kla­re Sieg der 63-Jäh­ri­gen ist ei­ne Ab­fuhr für die kom­mu­nis­ti­sche Füh­rung in Pe­king. Das de­mo­kra­ti­sche Tai­wan wer­de «ge­gen­über Dro­hun­gen und Ein­schüch­te­rung nicht ein­kni­cken», so Ing-wen nach ih­rer Wie­der­wahl. Die chi­ne­si­sche Füh­rung kri­ti­sier­te die Wahl scharf – sie sprach von «schmut­zi­gen Tricks» – und wie­der­hol­te ih­ren Macht­an­spruch auf die In­sel: Die Tai­wan­fra­ge sei «ei­ne in­ter­ne An­ge­le­gen­heit» Chi­nas.

EPA

Prä­si­den­tin Tsai Ing-wen.

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