So pri­vat ha­ben wir Gre­ta noch nie ge­se­hen

20 Minuten - Zurich - - Kino - AFA

Sie war 15 Jah­re alt, als sie ei­ne glo­ba­le Be­we­gung ins Rol­len brach­te: Im Au­gust 2018 setz­te Gre­ta Thun­berg sich mit ei­nem «Skolstre­jk för kli­ma­tet»-Schild vor das Par­la­ments­ge­bäu­de in Stockholm und star­te­te ih­ren ers­ten

Schul­streik fürs Kli­ma.

Re­gis­seur Nat­han Gross­man wur­de schon da­mals auf sie auf­merk­sam, und es ent­wi­ckel­te sich ei­ne Freund­schaft. Seit zwei Jah­ren be­glei­tet er die Kli­maak­ti­vis­tin nun, ent­stan­den ist der Do­ku­men­tar­film «I Am Gre­ta» – ein na­hes Por­trät aus Gre­tas Per­spek­ti­ve: Wir se­hen sie mit ih­rer Fa­mi­lie, beim Le­sen von Hass­kom­men­ta­ren in den so­zia­len Me­di­en und beim Schrei­ben von Re­den in Ho­tel­zim­mern.

Gre­ta wünscht sich, dass der Film Be­wusst­sein schafft, wie sie in ei­nem Pres­se­state­ment er­klärt: «Ich hof­fe, al­le, die den Film se­hen, kön­nen ver­ste­hen, dass wir Ju­gend­li­chen nicht ein­fach aus Spass an Schul­streiks teil­neh­men. Wir pro­tes­tie­ren, weil wir kei­ne an­de­re Wahl ha­ben.»

Laut Gre­ta zeich­net der Do­ku­men­tar­film «I Am Gre­ta» ein rea­lis­ti­sches Bild von ihr.

Newspapers in German

Newspapers from Switzerland

© PressReader. All rights reserved.