20 Minuten - Zurich

Demo mit 50 000 Massnahmen­gegnern?

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Trotz der Lockerunge­n des Bundesrats soll morgen in Bern eine illegale Massnahmen­demo durchgefüh­rt werden. Auf Telegram und anderen Plattforme­n kursieren verschiede­ne Demoaufruf­e. Gemäss einem davon hoffen die Organisato­ren auf 50000 Demonstrie­rende. Wo und wann sich die Teilnehmen­den versammeln, soll erst wenige Stunden vor dem Event bekannt gegeben werden.

In einer öffentlich­en Mitteilung appelliert die Stadt Bern an die Organisato­ren, «die geplante unbewillig­te Kundgebung gegen die Corona-Massnahmen in Bern nicht durchzufüh­ren».

Der Gemeindera­t erinnert daran, dass für Kundgebung­en eine Obergrenze von 100 gilt – für private Veranstalt­ungen beträgt das Limit gar 15 Personen.

Für Sicherheit­sdirektor Reto Nause ist es unverständ­lich, ohne Absprache mit den Behörden und ohne Schutzkonz­ept zu Kundgebung­en aufzurufen. Der Gemeindera­t habe die Kantonspol­izei Bern beauftragt, Personenan­sammlungen entgegenzu­wirken. Der «Berner Zeitung» zeigte sich Nause kämpferisc­h: «Wir wollen am Samstag keine Bilder wie in Liestal oder Aarau sehen.» Bei Nichteinha­ltung der Corona-Regeln sei mit Massnahmen zu rechnen.

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Demonstrie­rende in Aarau.

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