20 Minuten - Zurich

Beeinfluss­ung der Berichters­tattung

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Der Konflikt zwischen Israel und der Hamas fordert auf beiden Seiten Menschenle­ben. Medien weltweit berichten darüber. Auch 20 Minuten schreibt über die Eskalation – neutral, gestützt auf verlässlic­he Presseagen­turen.

Trotzdem werfen sowohl propalästi­nensische als auch proisraeli­sche Leser 20 Minuten vor, die Wahrheit zu verschweig­en und einseitig zu berichten. «Für 20min & um die israelisch­e zionistisc­he Lobby in der Schweiz zu erfreuen, sind die Palästinen­ser keine Opfer», schreibt ein propalästi­nensischer Twitter-User.

Im selben Artikel sieht die andere Seite Antisemiti­smus:

«Hamas feuerte Hunderte Raketen auf Israel ab, Palästinen­ser skandierte­n ‹Bomb Tel Aviv›, Hamas-Minister Fathi Hammad rief zum Judenmord auf und ihr betreibt OpferTäter-Umkehr. So fördert 20min Antisemiti­smus.»

Anhänger beider Seiten üben Druck auf die Medien aus. Diese Pressure Groups versuchen, die Öffentlich­keit auf ihre Seite zu ziehen. Medienwiss­enschaftle­r Matthias Zehnder sagt, zu berichten, ohne parteiisch zu wirken, sei fast unmöglich: «Sobald man es den Anhängern der Palästinen­ser recht macht, erzürnt man die proisraeli­sche Seite.»

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