20 Minuten - Zurich

Tarantino: Nach dem zehnten Film ist wirklich Schluss

LOS ANGELES.

- SASKIA SUTTER

Seit Jahren droht Quentin Tarantino (58) seinen Fans mit seinem Ruhestand. In der Show «Real Time» mit Host Bill Maher (65) erklärte er nun abermals diese Absicht. Eigentlich sprachen die beiden über sein Buch zum aktuellste­n TarantinoF­ilm «Once Upon A Time In Hollywood» von 2019, doch dann rückte Quentin mit den «News» raus: Sein nächster Film werde wirklich sein letzter sein. Maher nahm Tarantinos Aussage zuerst nicht sonderlich ernst, hakte aber nach. Und Tarantino blieb dabei: «Ich will auf dem Höhepunkt meiner Karriere aufhören, noch bevor es mit mir bergab geht.» Maher wendete ein, dass der Regisseur doch noch zu jung zum Aufhören sei. Tarantino entgegnete aber, dass er mit einem wahrhaftig­en «Mic Drop» aufhören wolle, also mit seinem «besten Film aller Zeiten».

Tarantino startete 1992 mit «Reservoir Dogs» seine Karriere. 1994 folgte der Kultfilm «Pulp Fiction» mit Uma Thurman (51), John Travolta (67) und Samuel L. Jackson (72). Seither ist der HollywoodR­egisseur ein Hitgarant. Allein der Western «Django Unchained» von 2012 hat weltweit 426 Millionen Dollar in die Kinokassen eingespiel­t. Wovon sein zehntes und letztes Werk handeln wird, ist noch nicht klar. Schon länger kursierten Gerüchte, dass Tarantino ein Remake seines ersten Films «Reservoir Dogs» plant, doch auch dies hat der 58Jährige bei Maher dementiert.

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IMAGO Quentin Tarantino will aufhören, bevor es mit ihm bergab geht.

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