FA­CET­TEN UND VOR­ZÜ­GE DES TEES

Animan Wunder der Welt - - KULINARISCHE WELTREISE - Von Da­vid Mo­gi­nier

Die Welt des Tees ist der­art kom­plex, dass sie auf­grund ih­rer Viel­falt und der Ver­bun­den­heit mit dem Ter­ro­ir an die Wein­kun­de er­in­nert. Wäh­rend Asi­en die klei­nen grü­nen Blät­ter seit je­her als den Ur­sprung der Weis­heit und des Wohl­be­fin­dens be­trach­tet – ihr Auf­guss ist in der chi­ne­si­schen Me­di­zin weit ver­brei­tet –, wur­de Eu­ro­pa lan­ge Zeit von der bri­ti­schen Ver­si­on aus Indien über­schwemmt: klei­ne Beu­tel mit kom­pri­mier­tem Tee­staub. Es be­durf­te ei­ni­ger Zeit, bis sich die west­li­che Kul­tur die Zu­be­rei­tung des kost­ba­ren Ge­bräus zu ei­gen mach­te und es schliess­lich auch in ih­rer Kü­che ein­setz­te.

Im Fol­gen­den nun ein tra­di­tio­nel­les asia­ti­sches Re­zept nach Hong­kong-Art so­wie ei­ne Krea­ti­on von An­ne-So­phie Pic. Die Drei-Ster­ne-Kö­chin, die auch im Beau-Ri­va­ge in Lau­sanne den Koch­löf­fel schwingt, hat mit ver­schie­de­nen Tee­sor­ten ex­pe­ri­men­tiert.

Chi­na, Si­chuan. Ern­te und Zu­be­rei­tung der Grün­tees auf dem Grossmarkt von Mings­han. © B. Moran­di

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