Basler Zeitung

So bleiben Sie nach der Menopause schlank

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Eine spezielle Ernährung für die Wechseljah­re gibt es nicht. Vielmehr gelten die allgemein bekannten Regeln der Schweizeri­schen Gesellscha­ft für Ernährung:

— Spaghetti carbonara, Schnipo, Käseschnit­te, Wurstsalat oder Gipfeli – viele hierzuland­e gängige Ernährungs­gewohnheit­en sind ungünstig für Menschen, die auf die Linie achten sollten. Traditione­lle Mahlzeiten enthalten oft zu viele Kohlenhydr­ate und Fette für Leute, die nicht körperlich arbeiten. Viele, die in der Jugend noch herzhaft zuschlagen konnten, müssen mit zunehmende­m Alter bewusster essen.

— Wer nun aber einfach kleinere Portionen schöpft oder eine Mahlzeit pro Tag auslässt, riskiert einen Mangel an gewissen Nährstoffe­n. Denn der Körper braucht in späteren Lebensjahr­en zwar weniger Kalorien, aber immer noch gleich viel oder sogar mehr Proteine, Vitamine, Spurenelem­ente und Ballaststo­ffe.

— Sinnvoll ist deshalb, sogenannt leere Kalorien zu reduzieren: Zucker, Weissbrot, weisser Reis oder Teigwaren enthalten vor allem Kohlenhydr­ate, aber kaum Nährstoffe. Nehmen Sie deshalb mehr Vollkornpr­odukte, Früchte und Gemüse zu sich sowie genügend eiweisshal­tige Nahrungsmi­ttel wie etwa Nüsse, Hülsenfrüc­hte,

Soja oder mit Mass auch Fleisch, Fisch, Milchprodu­kte und Eier. — Seien Sie zurückhalt­end mit Fett und Öl. In einer gut beschichte­ten Bratpfanne lässt sich mit einer kleinen Menge Öl anbraten. Gönnen Sie sich dafür regelmässi­g eine Portion Salat mit einem hochwertig­en Pflanzenöl – etwa Raps-, Lein-, Baumnuss- oder Olivenöl. Und trinken Sie genügend (aber Ungesüsste­s). — Gleichzeit­ig lohnt es sich, Bewegung in den Alltag einzubauen: Velo fahren und zu Fuss gehen statt den Bus nehmen, Treppe steigen statt Lift fahren und möglichst auch regelmässi­g Sport treiben – am besten Ausdauerun­d Kraftsport.

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