In­ves­tor ver­langt Neu­start bei Meyer Bur­ger

Thun Vier Ver­wal­tungs­rä­te sol­len zu­rück­tre­ten: Das for­dert der gröss­te Ak­tio­när von Meyer Bur­ger.

Berner Oberlander - - Region -

Beim Thu­ner So­lar­un­ter­neh­men Meyer Bur­ger drängt der gröss­te Ak­tio­när auf ein Köp­fe­rol­len im Ver­wal­tungs­rat. Die In­vest­ment­ge­sell­schaft Sen­tis Ca­pi­tal des Rus­sen Pjotr Kon­dra­schew ver­langt nicht mehr nur den Rück­tritt des VR-Prä­si­den­ten Alex­an­der Vo­gel, son­dern auch je­nen von drei wei­te­ren Ver­wal­tungs­rä­ten: Franz Rich­ter, Wan­da Erik­sen-Grund­ba­cher und Micha­el Splin­ter.

Ein­zig Hans-Micha­el Hau­ser und Eric Meu­rice sei­en un­be­las­tet, al­le an­de­ren soll­ten ge­hen, sag­te Sen­tis-Spre­cher An­ton Karl der «Sonn­tags­Zei­tung». Sen­tis Ca­pi­tal er­hebt schwe­re Vor­wür­fe ge­gen das Gre­mi­um. So ha­be es die Er­hö­hung der VR-Be­zü­ge ver­schlei­ert, in­dem es den Ame­ri­ka­ner Micha­el Splin­ter zum De­le­gier­ten mach­te und 90 Pro­zent sei­nes Lohns – 2017 wa­ren es 471 000 Fran­ken – dem Ma­nage­ment zu­rech­ne­te.

Sen­tis Ca­pi­tal hat letz­tes Jahr zu­sam­men mit der An­la­gestif­tung Ethos den Ver­gü­tungs­be­richt ver­senkt. Trotz Un­zu­frie­den­heit mit dem Ver­wal­tungs­rat hat Sen­tis die Be­tei­li­gung kürz­lich auf 7,03 Pro­zent er­höht.

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