Die Krä­hen­ban­de trickst sich durch

Berner Oberlander - - Magazin -

Wor­um geht es?

«Das Gold der Krä­hen» ist der zwei­te Teil der so­ge­nann­ten Krä­hen­sa­ga. Ge­schrie­ben hat das Buch die USBest­stel­ler­au­to­rin Leigh Bar­du­go. Es han­delt von Kaz Brek­ker und sei­ner Krä­hen­ban­de, de­nen ein Coup ge­lun­gen ist. Doch nun müs­sen sie ih­ren Ge­winn ver­tei­di­gen – da­für brau­chen sie Köpf­chen, Mut und Kampf­geist.

Für wen? Für al­le, de­nen spek­ta­ku­lä­re Kämp­fe, bö­se In­tri­gen und noch cle­vere­re Ge­gen­in­tri­gen so­wie Freund­schaft bis in den Tod, be­glei­tet von ei­nem Hauch Ro­man­tik, ge­fal­len.

Was ist be­son­ders gut? Zu­ge­ge­ben, an­fangs muss man sich et­was durch­beis­sen: So vie­le Per­so­nen, so vie­le Schau­plät­ze wer­den er­wähnt. Spä­tes­tens ab dem drit­ten Ka­pi­tel (von ins­ge­samt 45) nimmt die Hand­lung ra­sant an Fahrt auf. Ei­gent­lich ist das Buch mehr klas­si­scher Aben­teu­er­ro­man als Fan­ta­sy­ge­schich­te: Es lebt von den Hel­den, dem ge­schick­ten Phan­tom, dem knor­ri­gen Kaz und de­ren Freun­den. Die vie­len über­ra­schen­den Wen­dun­gen las­sen atem­los wei­ter­le­sen bis zum Fi­na­le.

Leigh Bar­du­go: «Das Gold der Krä­hen», Dro­emer Knaur,590 Sei­ten.

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