Glück­li­che Ge­sprä­che

Berner Zeitung (Emmental) - - Forum - Hei­di Lu­gin­bühl, Ei­ne Post­kar­te der Freun­din, die auf Welt­rei­se ist. Beat Jor­di,

«Mich macht glück­lich, wenn ich mit gleich­ge­sinn­ten Men­schen tief­grün­di­ge Ge­sprä­che füh­ren kann. Zum Bei­spiel mit mei­ner Toch­ter, mei­ner Yo­gal­eh­re­rin, der Cou­si­ne mei­nes ver­stor­be­nen Ehe­manns und nicht zu­letzt mit mei­nen lie­ben Nach­ba­rin­nen und Nach­barn so­wie auch mit all mei­nen gu­ten Freun­den und Freun­din­nen. Wäh­rend der Ge­sprä­che fal­len meist die auf­ge­stau­ten Sor­gen weg, und ich füh­le mich phy­sisch viel leich­ter. Denn: Wer hat schon kei­ne Sor­gen? Es ent­steht ein über­aus gros­ses Glücks­ge­fühl. Das Gu­te dar­an: Die­se Ge­sprä­che er­set­zen mir den Psych­ia­ter.»

Der Duft frisch ge­brüh­ten Kaf­fees am Mor­gen. Oder das woh­li­ge Ge­fühl, ein­ge­hüllt in frisch ge­wa­sche­ner Bett­wä­sche ein­zu­schla­fen. Solch klei­ne Au­gen­bli­cke be­rei­chern un­se­ren All­tag, tra­gen zu un­se­rem Glück bei. Un­schein­bar, wie sie sind, über­sieht man sie leicht – was scha­de ist. Dar­um: Schrei­ben Sie uns, wel­cher Mo­ment Ih­nen Freu­de be­rei­tet. Sen­den Sie Ihr Glücks­ge­fühl an Re­dak­ti­on@ber­n­er­zei­tung.ch oder per Brief­post an Ber­ner Zei­tung, Post­fach, Re­dak­ti­on Fo­rum, Damm­weg 9, 3001 Bern (Ver­merk: Glücks­ge­fühl). Fo­to­gra­fie­ren Sie gern? Ha­ben Sie ein Au­ge für span­nen­de, ori­gi­nel­le, schö­ne Mo­men­te? Das «Fo­rum» ver­öf­fent­licht je­den Tag ein Le­ser­bild in der Print­aus­ga­be die­ser Zei­tung und ho­no­riert die­ses mit 50 Fran­ken. Zahl­rei­che wei­te­re Fo­tos er­schei­nen on­li­ne auf Ber­n­er­zei­tung.ch. Schi­cken Sie Ih­re Auf­nah­me (For­mat: .jpg) an re­dak­ti­on@ber­n­er­zei­tung. ch (Ver­merk: Le­ser­bild). Be­schrei­ben Sie kurz, was dar­auf zu se­hen ist und wo sie ent­stan­den ist. Ver­ges­sen Sie nicht, Ih­ren voll­stän­di­gen Na­men so­wie Ih­re Adres­se an­zu­ge­ben. Aus­ga­be vom 5. No­vem­ber «Wo Kon­su­men­ten dop­pelt be­zah­len»

Ho­he Strom­kos­ten

Der gut re­cher­chier­te Ar­ti­kel von Andre­as Val­da zeigt klar, dass die BKW al­le ge­setz­li­chen Schlupf­lö­cher scham­los zur Ge­winn­ma­xi­mie­rung aus­nutzt. Die Ver­mu­tung liegt na­he, dass der for­cier­te Auf­kauf von In­ge­nieur- und In­stal­la­ti­ons­fir­men im In- und Aus­land dank die­sem Trick fi­nan­ziert wer­den kann. Da­bei ist der Kan­ton Bern, so­mit al­le Ber­ne­rin­nen und Ber­ner, Haupt­ak­tio­när der BKW und müss­te sich für güns­ti­ge Strom­ta­ri­fe im Kan­tons­ge­biet stark­ma­chen. Lei­der spürt der KMU- und Haus­halt­kun­de im BKW-Ge­biet in die­ser Hin­sicht nichts und muss nebst dem ho­hen Steu­er­fuss auch ho­he Strom­kos­ten hin­neh­men. Die von Bun­des­rä­tin Leuthard seit Jah­ren ver­spro­che­ne Markt­öff­nung für al­le «ge­fan­ge­nen Strom­be­zü­ger», das heisst für al­le Ge­wer­be- und Haus­halt­kun­den, ist im­mer noch nicht ab­seh­bar. Di­ver­se Aus­ga­ben

Zur Ab­stim­mung über das Steu­er­ge­setz

Ver­mö­gen­de ge­recht be­steu­ern Die dro­hen­den Steu­er­aus­fäl­le im Um­fang von jähr­lich über 160 Mil­lio­nen Fran­ken kön­nen nur durch er­neu­te Ab­bau­pa­ke­te oder Steu­er­er­hö­hun­gen für na­tür­li­che Per­so­nen kom­pen­siert wer­den. Die Fol­gen tref­fen die gan­ze Be­völ­ke­rung, die Kos­ten be­zah­len KMU, Mit­tel­stand und Ge­mein­den.

Ein Blick auf die Kan­tons­fi­nan­zen zeigt sta­gnie­ren­de Ein­nah­men. Der Haupt­grund ist die Steu­er­hin­ter­zie­hung. Die SP for­dert im Kan­ton Bern seit Jah­ren ein kon­se­quen­tes Vor­ge­hen ge­gen die Steu­er­hin­ter­zie­hung. SVP und FDP blo­ckier­ten

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