Sie ha­ben uns ein Wort ge­schenkt

Berner Zeitung (Stadt) - - Wm 2018 -

Lie­be Le­se­rin­nen, lie­be Le­ser,

Sie sind die Bes­ten. Ges­tern ha­ben wir Sie ge­fragt, wie un­se­re WM-Kolumne heis­sen soll, und Ih­nen ein paar rus­si­sche Wör­ter zur Aus­wahl ge­ge­ben. Aber so ein­fach woll­ten Sie es sich nicht ma­chen. Gut, ein paar ha­ben ab­ge­stimmt. Die Frau­en und mei­ne El­tern mehr­heit­lich für «Pot­sche­muts­ch­ka», das Lö­cher in den Bauch fra­gen­de Kind. Die Män­ner ten­den­zi­ell für «Da­wai».

Vor al­lem aber ha­ben Sie uns Ide­en ge­lie­fert. Ka­trin Wa­gner schick­te «asta­ro­sch­na, dwe­ri sa­kry­wa­jut­sa», was in Bus­sen und Me­tros stän­dig er­tönt. Es wä­re auch ein gu­ter Satz für den Schwei­zer Go­a­lie Yann Som­mer: «Vor­sicht, die Tü­ren schlies­sen.»

Urs Gug­gis­berg wä­re für «Sjur­pris», die Über­ra­schung. Ste­phan Mez­ger hofft, die Schwei­zer kön­nen nach den Spie­len «po­ve­s­lo» ru­fen – Schwein ge­habt. Ros­tis­lav Ma­jor hofft auf «Mo­lod­jez», den Pfunds­kerl. Und mei­ne Frau hat mir et­was ge­schickt, das ich un­ter Lie­bes­be­weis ab­bu­che.

Aus­ser­dem möch­te uns ein Kol­le­ge «Krem(pe)l» be­liebt ma­chen, was Ih­nen zeigt, wie be­liebt Wort­spie­le un­ter Jour­na­lis­ten sind. Bei Ih­nen eher we­ni­ger, «in­Put» blieb oh­ne Stim­me.

Nen­nen wer­den wir die Kolumne: «tschut-tschut». Klingt wie Tschut­ten, was ja Kern die­ser WM ist, heisst aber «ein ganz klein we­nig». Was per­fekt zu die­ser klei­nen Ecke passt. Un­ser Dank geht an Ro­ger Rohr und sei­ne Frau, die uns die­ses tol­le Wort ge­schenkt ha­ben.

Spa­si­bo! fra

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