Die Ent­wick­ler

Berner Zeitung (Stadt) - - Region -

Das Spiel der bei­den Ent­wick­ler Max Striebel und Anika Rüegsegger ist frisch auf dem Markt.

Der Ju­bel­ruf des Jun­gen dringt fast durch die gan­ze Hal­le. Wäh­rend er sich über den Sieg freut und sich sein Kon­tra­hent är­gert, steht Max Striebel da­ne­ben und grinst. Das Spiel, wel­ches die bei­den Kin­der ge­ra­de spie­len, wur­de von ihm selbst ent­wi­ckelt. «Re­timed» nennt sich das Mehr­spie­lerGa­me, bei dem man als bun­te Fan­ta­sie­fi­gur durch die Kar­te hüpft und ver­sucht, sein Ge­gen­über ab­zu­schies­sen. Das spe­zi­el­le dar­an: So­bald man selbst in Ge­fahr ge­rät, ver­lang­samt sich der Be­reich um die Spiel­fi­gur. «Ähn­lich wie in dem Film Ma­trix», er­klärt Anika Rüegsegger, wel­che die krea­ti­ve Sei­te des Ent­wick­ler­du­os aus­macht. Ken­nen ge­lernt ha­ben sich Rüegsegger und Striebel wäh­rend des Kunst­stu­di­ums in Zü­rich, seit fast zwei Jah­ren ar­bei­ten sie an ih­rem ei­ge­nen Spiel. «Man macht viel und ver­dient da­bei erst ein­mal we­nig», fasst die 24-jäh­ri­ge Ber­ne­rin die­se Zeit zu­sam­men. Um das fer­ti­ge Pro­dukt an den Mann zu brin­gen, reis­ten die bei­den jun­gen Ent­wick­ler quer durch die Welt und nah­men an ei­ner Mes­se nach der an­de­ren Teil – bis sie es ir­gend­wann schaff­ten, den Spiel­gi­gan­ten Nin­ten­do von sich zu über­zeu­gen. Heu­te kann man «Re­timed» im On­li­ne­shop der Switch-Kon­so­le kau­fen. «Noch ist das Spiel nicht ganz fer­tig», er­gänzt der 26-jäh­ri­ge Bas­ler: In Zu­kunft wol­len sie «Re­timed» noch wei­ter aus­bau­en, da­mit man et­wa auch al­lei­ne spie­len kann. Wie die Re­ak­ti­on des Jun­gen zeigt, scheint ihr Spiel aber be­reits heu­te gut an­zu­kom­men.

Krea­ti­ve Köp­fe: Max Striebel und Anika Rüegsegger.

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