Gam­pe­len nimmt 30 000 Fran­ken für den Kampf ge­gen den Tran­sit­platz ins Bud­get

Fah­ren­de Die Ab­sicht des Kan­tons, auf Land der Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt ei­nen be­fris­te­ten Tran­sit­platz ein­zu­rich­ten, kommt gar nicht gut an.

Berner Zeitung (Stadt) - - Erste Seite -

Die De­bat­te um den Tran­sit­platz für aus­län­di­sche Fah­ren­de in Gam­pe­len be­gann an der Ge­mein­de­ver­samm­lung von ges­tern Abend be­reits im Trak­tan­dum 1. Un­ge­ach­tet des­sen, dass die Be­hör­de die ent­spre­chen­de In­for­ma­ti­on erst auf das spä­te Trak­tan­dum 10 an­ge­setzt hat­te und zum Auf­takt das Bud­get dis­ku­tie­ren woll­te: Er be­an­tra­ge, führ­te ein hör­bar ver­är­ger­ter Vo­tant aus, für den Kampf ge­gen das Pro­jekt 30 000 Fran­ken in den Vor­an­schlag auf­zu­neh­men.

Lan­ge sei er da­von aus­ge­gan­gen, so der Vo­tant wei­ter, dass man in die­ser Fra­ge mit dem Kan­ton ei­ne güt­li­che Lö­sung fin­den wer­de. Und lan­ge ha­be er nicht ge­wusst, dass der glei­che Kan­ton dem Cam­ping des TCS den Ste­cker zie­hen wol­le. Heu­te stel­le er fest, dass die Ge­mein­de­ver­samm­lung zum Platz rein gar nichts zu sa­gen ha­be und le­dig­lich In­fos zu hören be­kom­me. So ge­he es nicht, schloss er – um gleich noch zu be­to­nen: Die Ge­mein­de müs­se nur ak­tiv wer­den, wenn man sich mit dem Kan­ton nicht güt­lich fin­de.

In der Ab­stim­mung be­zog die Ver­samm­lung ein ers­tes Mal klar Po­si­ti­on ge­gen den Tran­sit­platz: Mit gros­sem Mehr bei ein paar we­ni­gen Ent­hal­tun­gen nah­men die 83 An­we­sen­den das Geld ins Bud­get auf.

Statt­hal­te­rin Fran­zis­ka Steck ver­such­te zwar, die Be­den­ken mit dem Hin­weis zu zer­streu­en, dass der Platz nur vor­über­ge­hend sein wer­de. Sie er­in­ner­te In der Höh­le des Lö­wen: Fran­zis­ka Steck in­for­mier­te ges­tern in Gam­pe­len. dar­an, dass die Re­gie­rung zu­han­den des Gros­sen Ra­tes ge­ra­de erst 3,3 Mil­lio­nen Fran­ken für ei­nen de­fi­ni­ti­ven Platz in Wi­le­rol­ti­gen ge­spro­chen hat. Ge­baut wer­den kann die­ser nicht vor 2022 – bis dann, fuhr sie fort, brau­che es meh­re­re, übers gan­ze See­land ver­streu­te klei­ne­re Plät­ze. Pro­vi­so­ri­en wie eben je­nes in Gam­pe­len.

Die Di­men­sio­nen

Klein heisse 20 bis 30 Wohn­wa­gen, prä­zi­sier­te sie, und pro­vi­so­risch heisse für zwei Jah­re. Das sei ei­ne Be­din­gung des Ge­mein­de­ra­tes ge­we­sen. Laut Steck sind auch Toi­let­ten­an­lan­gen ge­plant. Die­se rich­tig an­zu­ord­nen, sei wich­tig, da­mit sie auch wirk­lich be­nützt wür­den, be­ton­te sie. Und

Fo­to: En­ri­que Mu­noz Gar­cia

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