800 000 Fran­ken Post­au­to-Geld für Bern

Das Geld aus dem Post­au­to-Skan­dal könn­te die Rech­nung 2019 auf­bes­sern.

Berner Zeitung (Stadt) - - Re­gi­on -

Die Post­au­to Schweiz AG er­stat­tet dem Kan­ton Bern und den ber­ni­schen Ge­mein­den fast zehn Mil­lio­nen Fran­ken zu­rück. Zwei Drit­tel da­von ent­fal­len auf den Kan­ton, das drit­te Drit­tel wird an die Ge­mein­den wei­ter­ge­ge­ben. Nun ist klar, wie viel da­von der Stadt Bern zu­steht: «Sie kann mit rund 800 000 Fran­ken rech­nen», sagt Chris­ti­an Ae­bi, Co-Amts­lei­ter der Bau-, Ver­kehrs- und Ener­gie­di­rek­ti­on des Kan­tons Bern. Die Hö­he der Rück­zah­lun­gen rich­tet sich nach dem Ver­teil­schlüs­sel, der die Bei­trä­ge der Ge­mein­den an den öf­fent­li­chen Ver­kehr re­gelt. Da die Stadt Bern et­wa 8 Pro­zent der Ge­samt­aus­ga­ben für den ÖV im Kan­ton trägt, er­hält sie nun 8 Pro­zent der Rück­zah­lung. Der Kan­ton zahlt das Geld aber nicht di­rekt an die Stadt, son­dern ver­rech­net das Gut­ha­ben mit den ÖV-Bei­trä­gen der Stadt an den Kan­ton, die 2019 an­fal­len. «Wenn es wirk­lich 800 000 Fran­ken sind, dann wird es spür­bar», sagt Ueli Mül­ler, Lei­ter der Fach­stel­le für den öf­fent­li­chen Ver­kehr der Stadt Bern. Al­ler­dings lie­ge ein sol­cher Be­trag im­mer noch in­ner­halb der Bud­get­sch­wan­kun­gen des städ­ti­schen Bei­trags wäh­rend der letz­ten fünf Jah­re. Das Geld aus dem Post­au­to-Skan­dal wer­de der Stadt Bern aber hel­fen, den Rech­nungs­ab­schluss 2019 zu ver­bes­sern.

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