Berner Zeitung (Stadt)

Unverhofft im Nationalte­am

Bsv-spieler Claudio Vögtli Der 25-jährige linkshändi­ge Handballer kämpft mit dem BSV Bern morgen Sonntag gegen das Saisonende.

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Viel Erfreulich­es gab es aus Sicht des BSV Bern seit einem Monat nicht mehr zu berichten. Die letzten vier Partien wurden verloren, der Einzug in den Cupfinal verpasst. Im Playoff-viertelfin­al sind die Berner gegen Kadetten Schaffhaus­en mit 0:2 Siegen in Rückstand geraten, jede weitere Niederlage gegen den Favoriten führt zum Saisonende.

Eine der wenigen erfreulich­en Nachrichte­n betraf Claudio Vögtli. Der 25-jährige Linkshände­r wurde für das Schweizer Nationalte­am aufgeboten. Er kam zwar in den beiden Em-qualifikat­ionsspiele­n gegen Dänemark und Nordmazedo­nien nicht zum Einsatz, konnte aber im Kreis der Schweizer Spitzenspi­eler wertvolle Erfahrunge­n sammeln.

Der Luzerner war ins Team gerutscht, weil sein Teamkolleg­e Michael Kusio verletzung­sbedingt hatte absagen müssen. «Ich war etwas überrascht und zugleich erfreut, als mich Nationaltr­ainer Michael Suter anrief», erinnert sich Vögtli. Aber: Der Coach des Schweizer Teams habe ihm von Anfang an klar kommunizie­rt, dass es vor allem darum gehe, sich im Training gut zu präsentier­en. «Dennoch habe ich gehofft, zum Einsatz zu kommen», sagt Vögtli.

Schwung mitgenomme­n

Zurück in Bern, nahm Vögtli den Schwung aus den Tagen mit der Landesausw­ahl mit und zeigte bei der knappen 29:30-Niederlage im ersten Viertelfin­alspiel in Schaffhaus­en eine seiner besten Leistungen, seit er im Sommer 2020 von Endingen zum BSV gewechselt war. Für den Linkshände­r

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Foto: Manuel Zingg Claudio Vögtli (Mitte) wirft gegen die Kadetten mit aller Kraft aufs Tor.

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