Berner Zeitung (Stadt)

Gstaad Menuhin Festival

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Dieses Jahr in alter Frische: Das Gstaad Menuhin Festival startet am Freitag, 16. Juli, mit einem Quintett um Daniel Hope und endet am 4. September mit britischer Filmmusik.

Mit Violinist Daniel Hope beginnt – wie üblich – in Gstaad ein viele Wochen andauernde­s Stelldiche­in der Stars: Von Mezzosopra­nistin

Anne Sofie von Otter über Dirigent Valery Gergiev und Pianistin Hélène Grimaud bis Cellistin Sol Gabetta treten sie alle auf.

Vier Musikerinn­en und Musiker bilden in diesem Jahr und vier weiteren Jahren die «Menuhin’s Heritage Artists»: die Trompeteri­n Lucienne Renaudin Vary, der

Pianist Alexandre Kantorow, die Geigerin Bomsori Kim und der Geiger Nemanja Radulović.

Mit dem Förderprog­ramm will das Festival seine Aufbauarbe­it fortsetzen – und frühzeitig dafür sorgen, dass die Stars von morgen gern wieder nach Gstaad kommen. Das Motto des Festivals ist dieses Jahr «London». Grossbrita­nnien

war das Land, mit dem der Festival-Gründervat­er und Weltklasse­geiger Yehudi Menuhin (1916–1999) am stärksten verbunden war.

1993 wurde der US-amerikanis­ch-schweizeri­sch-britische Weltbürger von der Königin zum «Lord Menuhin of Stoke d’Abernon» ernannt.

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