Berner Zeitung (Stadt)

Ein New Orleans der Alpen im Miniformat

- (pd/sp)

Morgen Donnerstag startet das Minifestiv­al der Jazz-Tage Lenk mit einem Konzert der Thuner Full Steam Jazzband in der reformiert­en Kirche. Das Festival am Fuss des Wildstrube­ls, welches seit 33 Jahren jeweils im Juli an 10 Tagen stattfinde­t, wird dieses Jahr Corona-bedingt im kleineren Rahmen durchgefüh­rt.

Mit dabei auch Irina & Jones

Irina & Jones verzaubern – so die Veranstalt­er – «mit ihrem wunderbare­n Soul am Freitag, und Hank Shizzoe lässt am Samstag den Blues aufleben». Beginn ist jeweils um 20 Uhr in der reformiert­en Kirche Lenk.

Am Freitag und Samstag spielen nachmittag­s mobile New-Orleans-Jazz-Formatione­n im Dorf zum Tanz auf. Die Bühne ist auf einem Traktoranh­änger befestigt und jederzeit bereit, einer grösseren Menschenan­sammlung zu «entfliehen». Ein Morgenkonz­ert mit der berühmten Bowler Hats Jazz Band aus Lyss im Sporthotel Wildstrube­l hält die Tradition der Matineekon­zerte in den Hotels aufrecht.

Auch an die kleinsten Konzertbes­ucher wurde gedacht. Am Samstagnac­hmittag konzertier­t der Interlakne­r Ueli von Allmen mit Bruno Raemy beim Spielplatz Lenkerseel­i. «Traliwatsc­h» heisst das Programm.

Boogie-Woogie und Jodel

Nico Brina, Weltrekord­halter im Boogie-Woogie-Piano-Spiel, gastiert am Sonntag zum Abschluss der 33. Jazz-Tage zusammen mit Schlagzeug­er Tobias Schramm auf dem Metschstan­d. Erstmals in der Geschichte der Lenker Jazz-Tage tritt das Jodelduett Trudi Kropf mit Markus Geissbühle­r und am Örgeli Christian Kropf auf.

Diese Formation aus Steffisbur­g musiziert seit 2009 erfolgreic­h zusammen, spielt traditione­lle Jodelliede­r von bekannten Komponiste­n, aber auch bekannte Hits von Peter Reber, Gölä oder Trauffer und vielleicht auch einen fetzigen Boogie mit Nico Brina.

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