Ei­ne Toch­ter auf Spu­ren­su­che

BZ Langenthaler Tagblatt - - Unterhaltung -

NEU­ER RO­MAN Re­gu­la Brüh­wi­ler-Gi­a­co­met­ti schrieb über ih­re Fa­mi­lie. Ihr Ad­op­tiv­va­ter ist ein Ver­wand­ter des Künst­lers Al­ber­to Gi­a­co­met­ti.

Al­les fing mit dem Tod ih­rer Mut­ter an. Im Nach­lass fin­det Re­gu­la Brüh­wi­ler-Gi­a­co­met­ti Fotos ih­rer El­tern und Gros­s­el­tern. «Da kam bei mir der Wunsch auf, die Fa­mi­li­en­ge­schich­te auf­zu­schrei­ben.» Brüh­wi­ler-Gi­a­co­met­ti ist ein Ad­op­tiv­kind. 1958 kommt sie in St. Gal­len als Toch­ter ei­ner ge­schie­de­nen Mut­ter und ei­nes ver­hei­ra­te­ten Va­ters zur Welt. Das Neu­ge­bo­re­ne wird von der Bünd­ner Fa­mi­lie Gi­a­co­met­ti ad­op­tiert. Der Va­ter ist ein Ver­wand­ter des be­rühm­ten Künst­lers Al­ber­to Gi­a­co­met­ti und stirbt, als sie 18 Jah­re alt ist. Die Mut­ter ist über­for­dert und kann ih­rer Toch­ter nur we­nig Lie­be schen­ken. Spä­ter nimmt Brüh­wi­ler-Gi­a­co­met­ti via Ad­op­ti­ons­dienst Kon­takt mit ih­rer leib­li­chen Mut­ter auf, doch: «Sie war wie ei­ne Frem­de für mich», er­in­nert sich Brüh­wi­ler. Nun hat sie ih­re Le­bens­ge­schich­te in «Sei­ten­sprung­kind» auf­ge­schrie­ben. Larissa Hun­zi­ker Re­gu­la Brüh­wi­ler-Gi­a­co­met­ti: «Sei­ten­sprung­kind. Wie ich mei­ne wah­re Iden­ti­tät fand»

© 2017 Ca­meo Ver­lag Bern

Fo­to: PD

Ad­op­tiert: Re­gu­la Brüh­wi­ler-Gi­a­co­met­ti (60).

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