Zu Be­such in der Re­dak­ti­on

In der gan­zen Schweiz be­glei­te­ten ges­tern Kids ih­re El­tern oder Ver­wand­ten an de­ren Ar­beits­platz. Auch bei die­ser Zei­tung gabs Be­such vom Nach­wuchs.

BZ Langenthaler Tagblatt - - Magazin - Ger­hard Mes­ser­li, Mar­ta Kä­ser,

El­tern sind oft weg, am Ar­beits­platz, und oft­mals wis­sen Kin­der nicht ge­nau, was Ma­mi oder Dad­dy be­ruf­lich ge­nau ma­chen. Um Ant­wor­ten auf zahl­rei­che Fra­gen zu krie­gen, gibt es jähr­lich den na­tio­na­len Zu­kunfts­tag. In der Re­dak­ti­on der Ber­ner Zei­tung er­fuh­ren die Ju­gend­li­chen ges­tern, wie ei­ne Zei­tung ent­steht. Von wo die Bil­der kom­men, wer den Nach­rich­ten­fluss über­wacht. Oder wie schnell ei­ne Sto­ry den Weg ins In­ter­net fin­det. Sie lern­ten Jour­na­lis­ten ken­nen und Re­dak­to­ren. Men­schen, die für Lo­kal­nach­rich­ten, Po­li­tik, Kul­tur oder Sport zu­stän­dig sind. Wie aus ei­ner kom­plett lee­ren Sei­te ei­ne fix­fer­ti­ge Sei­te ent­steht, gab es zu be­ob­ach­ten. So­gar wie ei­ne Zei­tung ge­druckt wird. 15 Schü­le­rin­nen und Schü­ler im Al­ter zwi­schen 11 und 14 Jah­ren be­ka­men ges­tern in Bern ei­nen Ein­blick in den Ar­beits­all­tag ih­rer An­ge­hö­ri­gen. Sie al­le ver­brach­ten hof­fent­lich ei­nen span­nen­den Tag und sie ver­lies­sen die Re­dak­ti­on mit ei­nem In­for­ma­ti­ons­vor­sprung. Die jun­gen Men­schen wuss­ten näm­lich schon ges­tern, was heu­te in der Zei­tung steht. (stü) hal­ten kann. Es gibt so­mit in die­ser Sport­art kei­nen «Fach­kräf­te­man­gel». Er­staun­lich ist in die­sem Zu­sam­men­hang auch, wie rasch die Ver­ei­ne für Spie­ler aus Dritt­staa­ten, für die es ja Kon­tin­gen­te gibt, ei­ne Ar­beits­be­wil­li­gung er­hal­ten. Für mich gibt es kei­nen stich­hal­ti­gen Grund, die Zahl der spiel­be­rech­tig­ten Aus- län­der im Schwei­zer Eis­ho­ckey zu er­hö­hen. Hier soll­te der In­län­der­vor­rang zum Zu­ge kom­men. Wie ist es mög­lich, dass wir das zu­las­sen?

Sieb­zig Pro­zent al­ler Tier­ar­ten sind welt­weit schon aus­ge­rot­tet – und die Mensch­heit macht im­mer wei­ter – ver­stüm­melt die rest­li­chen Tier­ar­ten. Wie ist es mög­lich, dass wir das zu­las­sen? In ei­nem In­dia­ner­zi­tat heisst es: «Wenn du mit den Tie­ren sprichst, lernst du sie ken­nen. Wenn du nicht mit ih­nen sprichst, lernst du sie nicht ken­nen. Was du nicht kennst, da­vor fürch­test du dich. Was du fürch­test, das zer­störst du.» Ich hof­fe, dass die In­itia­ti­ve an­ge­nom­men wird. Wir müs­sen die Stäl­le den Kü­hen an­pas­sen, nicht die Kü­he den Stäl­len.

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