BZ Langenthaler Tagblatt

Ei­ne gros­se Er­folgs­ge­schich­te geht zu En­de

Kurz vor dem French Open trennt sich der Ro­mand von Magnus Nor­man.

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Dass Stan Wa­wrin­ka sechs Ta­ge vor Be­ginn des French Open das En­de der Zu­sam­men­ar­beit mit Magnus Nor­man be­kannt gibt, kommt über­ra­schend. Der 35-jäh­ri­ge Ro­mand steckt mit­ten in der Vor­be­rei­tung auf Ro­land Gar­ros und woll­te auf An­fra­ge nicht wei­ter auf die Grün­de der Tren­nung ein­ge­hen. Nor­man re­agier­te nicht auf ei­ne In­ter­viewan­fra­ge.

Auf Ins­ta­gram hat­te Wa­wrin­ka am Mon­tag­mit­tag er­klärt, die Tren­nung vom Coach sei in ge­gen­sei­ti­gem Ein­ver­neh­men er­folgt. «Nach acht gross­ar­ti­gen Jah­ren zu­sam­men ha­ben wir uns ent­schie­den, ge­trenn­te We­ge zu ge­hen.» Der Lau­san­ner be­ton­te, wie wich­tig der frü­he­re Welt­rang­lis­ten­zwei­te und Pa­ris-Fi­na­list für ihn und sei­ne Wand­lung zum Cham­pi­on war. «Wir hat­ten ei­ne ver­blüf­fend star­ke, er­freu­li­che und sehr er­folg­rei­che Part­ner­schaft. Wir er­reich­ten die Hö­hen die­ses Sports ge­mein­sam, und ich möch­te ihm dan­ken, dass er mir half, al­les zu ge­win­nen, von dem ich je träu­men konn­te», schreibt Wa­wrin­ka. Nor­man sei ein gross­ar­ti­ger Coach, Freund und Men­tor ge­we­sen und wer­de im­mer ein gu­ter Freund blei­ben. «Ich möch­te

Ge­trenn­tes Duo: Stan Wa­wrin­ka und Magnus Nor­man. ihm öf­fent­lich dan­ken für all sei­ne har­te Ar­beit, sei­ne Hin­ga­be und sei­ne An­stren­gun­gen, mich über die Jah­re zu ei­nem bes­se­ren Spie­ler zu ma­chen. Drei Grand-Slam-Tur­nie­re zu ge­win­nen war ei­ne le­bens­ver­än­dern­de Er­fah­rung, und oh­ne ihn hät­te ich das nicht ge­schafft.»

Open 2015 und am US Open 2016, im Jahr dar­auf stand er noch ein­mal im Fi­nal von Ro­land Gar­ros.

2017 folg­te die ers­te schwe­re Knie­ope­ra­ti­on – und die ers­te Tren­nung von Nor­man. Der Schwe­de, der in Stockholm mit ei­ni­gen Part­nern ei­ne gros­se Ten­nis­aka­de­mie führt, kehr­te im Ju­ni 2018 aber an die Sei­te Wa­wrin­kas zu­rück. Ein Jahr spä­ter er­wei­ter­te Wa­wrin­ka hat un­ter Nor­man ei­ne die­ser sei­ne En­tou­ra­ge Wand­lung voll­zo­gen, die ihm um den süd­ame­ri­ka­ni­schen kaum ei­ner zu­ge­traut hät­te. Coach Da­ni­el Vall­ver­du, der einst Schon 2013, im ers­ten Jahr ih­rer An­dy Mur­ray be­treut hat­te. Zu­sam­men­ar­beit, er­reich­te er Wa­wrin­ka hat­te zu­letzt auf erst­mals die Halb­fi­nals ei­nes das US Open ver­zich­tet und sich Grand-Slam-Tur­niers (New York) an Chal­len­ger­tur­nie­ren auf Sand und qua­li­fi­zier­te sich für das vor­be­rei­tet. In Rom schei­ter­te er ATP-Fi­na­le, was ihm fünf Jah­re ver­gan­ge­ne Wo­che im Start­spiel hin­ter­ein­an­der ge­lin­gen soll­te. am Ita­lie­ner Lo­ren­zo Mu­set­ti. Hö­he­punk­te wa­ren sei­ne Ma­jor­ti­tel in Aus­tra­li­en 2014, am French

Bes­ser, als vie­le dach­ten

Re­né St­auf­fer

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Fo­tos: Keystone
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