Kli­ma­be­we­gung ruft zur na­tio­na­len De­mo nach Bern auf

In der Nacht auf ges­tern ist das Pro­test­camp auf dem Bun­des­platz ge­räumt wor­den. Jetzt mo­bi­li­sie­ren die Kli­maak­ti­vis­ten für ei­ne Gross­de­mo am Frei­tag.

BZ Langenthaler Tagblatt - - Vorderseit­e - Chris­toph Häm­mann / mib/sny/qsc

Nach der Be­set­zung des Bun­des­plat­zes ist vor der na­tio­na­len De­mons­tra­ti­on: «Ri­se up for Chan­ge», die Or­ga­ni­sa­to­ren des Kli­ma­camps, das seit Mon­tag die Bun­des­stadt in Atem hält, ruft für Frei­tag­nach­mit­tag im Rah­men des welt­wei­ten Kli­ma­st­reiks zu ei­ner De­mons­tra­ti­on in der Stadt Bern auf. Dies ga­ben die Ak­ti­vis­tin­nen und Ak­ti­vis­ten ges­tern Nach­mit­tag be­kannt – am Tag, der für sie mit­ten

in der Nacht da­mit be­gon­nen hat­te, dass die Po­li­zei ihr Camp räum­te.

Was Bür­ger­li­che seit Be­ginn der Be­set­zung ge­for­dert hat­ten, wur­de da­nach von lin­ken Par­tei­en kri­ti­siert. Der Ge­mein­de­rat ver­ken­ne die Dring­lich­keit der Kli­ma­kri­se, mo­nier­ten sie et­wa. Von links wur­de aber auch ge­wür­digt, dass die Po­li­zei bei der Räu­mung mög­lichst ge­walt­frei vor­ge­gan­gen sei. Harsch kri­ti­siert wur­de da­ge­gen der Po­li­zei­ein­satz ge­gen die Asy­l­de­mo, bei der am Di­ens­tag­nach­mit­tag Pfef­fer­spray,

Trä­nen­gas und Was­ser­wer­fer ein­ge­setzt wur­den. Der Re­gie­rungs­rat des Kan­tons Bern schrieb in ei­ner Me­di­en­mit­tei­lung, die Räu­mung des Bun­des­plat­zes sei sei­ner An­sicht nach zu spät er­folgt. Re­gie­rungs­prä­si­dent Pier­re Alain Sch­negg (SVP) ver­schick­te gar noch ei­ne per­sön­li­che Mit­tei­lung, in der er ei­gen­wil­li­ge Qu­er­ver­wei­se vom Kli­ma­camp zu den gel­ten­den Co­ro­na-Vor­schrif­ten zog.

Über hun­dert De­mons­tran­ten ver­lies­sen den Bun­des­platz laut der Kan­tons­po­li­zei auf de­ren

Auf­for­de­rung noch vor der Räu­mung. Sie er­hiel­ten ei­ne Weg­wei­sungs­ver­fü­gung, die wäh­rend 48 St­un­den für die gan­ze In­nen­stadt gilt. Die rund hun­dert Ak­ti­vis­tin­nen und Ak­ti­vis­ten, die sich von der Po­li­zei vom Bun­des­platz weg­tra­gen lies­sen, wur­den vor­über­ge­hend in die Fest­hal­te­räu­me im Neu­feld ge­führt. Laut Kan­tons­po­li­zei Bern müs­sen sie mit ei­ner Anzeige we­gen Un­ge­hor­sams ge­gen amt­li­che Ver­fü­gun­gen so­wie Hin­de­rung ei­ner Amts­hand­lung rech­nen.

Wie lief die Räu­mung ab?

Die Kli­maak­ti­vis­tin­nen und -ak­ti­vis­ten sit­zen grup­pen­wei­se am Bo­den, sin­gen Pro­test­songs und las­sen sich weg­tra­gen. Die Ver­blie­be­nen skan­die­ren: «Kli­ma schüt­zen ist kein Ver­bre­chen.» So lässt sich ei­ne zen­tra­le Epi­so­de der Räu­mung des Kli­ma­camps auf dem Bun­des­platz be­schrei­ben. Die Po­li­zei­kräf­te tra­fen in der Nacht auf Mitt­woch kurz nach 2 Uhr beim Bun­des­platz ein. Meh­re­re Hun­dert Kli­maak­ti­vis­ten hat­ten sich auch nach Mit­ter­nacht dort auf­ge­hal­ten. Ein Teil von ih­nen schlief in Zel­ten. Es war kühl und nass. Ein hef­ti­ges Ge­wit­ter hat­te am Di­ens­tag­abend ab 22 Uhr die Ak­ti­vis­ten und die Zel­te durch­nässt. Mit ei­ner Durch­sa­ge for­der­te die Po­li­zei die An­we­sen­den auf, den Platz zu ver­las­sen. Rund hun­dert Per­so­nen mach­ten da­von Ge­brauch. Die­se muss­ten sich aus­wei­sen.

Ab et­wa 2.30 Uhr folg­te das er­wähn­te Weg­tra­gen der An­we­sen­den. Da­bei leis­te­ten die Ak­ti­vis­ten bloss pas­si­ven Wi­der­stand. Die Räu­mung zog sich in die Län­ge, weil sich meh­re­re Ak­ti­vis­tin­nen und Ak­ti­vis­ten an Ob­jek­ten wie Fäs­sern fi­xiert oder sich an­ein­an­der­ge­ket­tet hat­ten. Spe­zia­lis­ten der Feu­er­wehr muss­ten sie mit Schneid­bren­nern und an­de­ren Ge­rä­ten da­von lö­sen.

Wann war die Räu­mung ab­ge­schlos­sen?

Kurz vor 9 Uhr war am Mitt­woch­mor­gen der letz­te Ak­ti­vist von der Po­li­zei weg­ge­bracht wor­den. Die­ser hat­te sich bei der Ecke zur Amt­haus­gas­se in ein Drei­bein aus Stahl ge­hängt. Für die Feu­er­wehr­leu­te war es ei­ne Her­aus­for­de­rung, den Mann aus sei­ner hän­gen­den Po­si­ti­on zu brin­gen. Die Po­li­zei schreibt, dass es bis in die Mit­tags­stun­den dau­er­te, bis der Ein­satz ganz ab­ge­schlos­sen war.

Wel­che Bi­lanz zieht Stadt­prä­si­dent Alec von Graf­fen­ried?

Der Ber­ner Stadt­prä­si­dent Alec von Graf­fen­ried (GFL) hat die Räu­mung ab 2 Uhr früh auf dem Bun­des­platz mit­ver­folgt. «Ich ha­be den Ein­druck, dass al­les nach Dreh­buch ab­ge­lau­fen ist», zog er am Mitt­woch­mor­gen mit ei­ner zu­frie­de­nen Mie­ne Bi­lanz. Er muss­te sich seit dem Be­ginn des Camps viel Kri­tik von bür­ger­li­chen Po­li­ti­kern und der Ber­ner Kan­tons­re­gie­rung an­hö­ren. Der Ber­ner Re­gie­rungs­rat teil­te ges­tern mit, dass die Räu­mung sei­ner An­sicht nach zu spät er­folgt sei. Von Graf­fen­ried ver­tei­dig­te da­ge­gen das be­hut­sa­me Vor­ge­hen: «Es ge­hört zur po­li­ti­schen Kul­tur der Stadt Bern, bei Kon­flik­ten zu­nächst al­le in­vol­vier­ten Par­tei­en ab­zu­ho­len und ein­zu­bin­den», liess er in ei­ner Mit­tei­lung ver­lau­ten. Von den Kli­maak­ti­vis­ten muss­te er sich je­doch ei­nen bö­sen Sprech­chor an­hö­ren: «Wer hat uns ver­ra­ten. Die GFL», rie­fen sie, als sie von Graf­fen­ried auf dem Bun­des­platz sa­hen.

Wie re­agier­ten Par­tei­en, Po­li­ti­ke­rin­nen und Po­li­ti­ker auf die Räu­mung?

Bür­ger­li­che Par­tei­en hiel­ten sich mit of­fi­zi­el­len Re­ak­tio­nen zu­rück. Sie hat­ten den gröss­ten Teil ih­res Pul­vers wohl schon im Vor­feld ver­schos­sen, als sie ve­he­ment die Räu­mung des Camps auf dem Bun­des­platz for­der­ten. Ein­zel­ne Rech­te wie der Ber­ner FDP-Na­tio­nal­rat Christian Was­ser­fal­len oder der SVP-Ge­mein­de­rats­kan­di­dat Tho­mas Fuchs mo­nier­ten in den so­zia­len Me­di­en die «rie­si­gen Müll­hau­fen», wel­che die Ak­ti­vis­tin­nen und Ak­ti­vis­ten zu­rück­ge­las­sen hät­ten.

Kri­tik am Räu­mungs­ent­scheid des Ge­mein­de­rats äus­ser­ten da­ge­gen die meis­ten lin­ken Par­tei­en. Die Al­ter­na­ti­ve Lin­ke Bern et­wa sieht dar­in den Be­leg da­für, dass die Stadt­re­gie­rung «kein Rück­grat» ha­be. Statt die Dring­lich­keit der Kli­ma­kri­se zu an­er­ken­nen, küm­me­re sie sich lie­ber «um die so­ge­nann­te

Wie­der­her­stel­lung von Recht und Ord­nung». Auch die PdA Bern äus­ser­te sich «sehr ent­täuscht über die­sen mut­lo­sen Ent­scheid der rot-grü­nen Stadt­re­gie­rung». Uni­so­no kri­ti­siert wur­de von links der Po­li­zei­ein­satz ge­gen die Asy­l­de­mo vom

Di­ens­tag, bei dem Pfef­fer­spray, Gum­mi­schrot und Was­ser­wer­fer ein­ge­setzt wur­den.

Auch das Grü­ne Bünd­nis, die Par­tei von Ge­mein­de­rä­tin Fran­zis­ka Teu­scher, be­dau­er­te in ei­ner Mit­tei­lung, dass die Stadt­re­gie­rung das Camp räu­men liess «und den ju­ris­tisch vor­han­de­nen Spiel­raum zur Dul­dung der Platz­kund­ge­bung nicht ge­nutzt hat». Gleich­zei­tig sei man froh, so das GB, dass der Po­li­zei­ein­satz ver­hält­nis­mäs­sig ab­ge­lau­fen sei. Dies zei­ge, dass der Ge­mein­de­rat durch­aus de­es­ka­lie­rend auf die Po­li­zei­ar­beit ein­wir­ken kön­ne. Kei­ne Mit­tei­lung kam da­ge­gen von der SP Stadt Bern, die zwei Ge­mein­de­rats­mit­glie­der stellt und sich auf Twit­ter be­reits am Mon­tag schwertat, sich klar zu ei­ner all­fäl­li­gen Räu­mung zu äus­sern.

Wel­che Kon­se­quen­zen dro­hen den ab­ge­führ­ten Ak­ti­vis­ten?

Je­ne Ak­ti­vis­ten, wel­che den Bun­des­platz kurz vor der Räu­mung frei­wil­lig ver­las­sen hat­ten, er­hiel­ten laut der Po­li­zei ei­ne münd­li­che Weg­wei­sung und konn­ten die Ört­lich­keit schliess­lich nach An­ga­be der Per­so­na­li­en ver­las­sen. Über hun­dert Per­so­nen sol­len die­se Op­ti­on ge­wählt ha­ben. Die Weg­wei­sung gilt wäh­rend 48 St­un­den für die ge­sam­te In­nen­stadt. Et­was an­ders sieht es bei je­nen Ak­ti­vis­ten aus, wel­che trotz der Auf­for­de­run­gen der Po­li­zei – teils an­ge­ket­tet – auf dem Platz blie­ben und weg­ge­tra­gen wer­den muss­ten. Die­se müs­sen mit ei­ner Anzeige rech­nen, mehr­heit­lich we­gen Un­ge­hor­sams ge­gen amt­li­che Ver­fü­gun­gen und we­gen

Hin­de­rung ei­ner Amts­hand­lung, wie die Po­li­zei ges­tern mit­teilt. Über das Straf­mass wird letzt­lich die Jus­tiz ent­schei­den. Das Straf­ge­setz­buch sieht für sol­che Ver­ge­hen bei voll­jäh­ri­gen Per­so­nen Bus­sen von rund 200 Fran­ken vor.

Wo wur­den die Ak­ti­vis­tin­nen und Ak­ti­vis­ten hin­ge­bracht?

Da sich vie­le Ak­ti­vis­ten, wel­che die Po­li­zei weg­tra­gen muss­te, ab­seits des Bun­des­plat­zes ko­ope­ra­tiv ge­zeigt hät­ten, «konn­ten in di­ver­sen Fäl­len die po­li­zei­li­chen Ab­klä­run­gen vor Ort er­fol­gen», teilt die Kan­tons­po­li­zei mit. Trotz­dem sei­en «na­he­zu hun­dert Per­so­nen» für wei­te­re Ab­klä­run­gen in den Fest­nah­meund War­te­raum im Neu­feld ge­führt wor­den. Die­ses Pro­vi­so­ri­um, ein­ge­rich­tet in ei­ner Ein­stell­hal­le, bie­tet nor­ma­ler­wei­se Platz für rund drei­hun­dert Per­so­nen. Doch im Mo­ment wird dort ge­ra­de um­ge­baut. Des­halb und we­gen der co­ro­nabe­ding­ten Dis­tanz­re­geln konn­ten die Rä­um­lich­kei­ten nicht voll aus­ge­las­tet wer­den. «Folg­lich muss­ten teil­wei­se Per­so­nen kurz­zei­tig draus­sen war­ten», sagt Ka­poMe­dien­spre­che­rin Jo­lan­da Eg­ger. Das sorg­te für Ver­zö­ge­run­gen. Erst ge­gen Mit­tag war laut Po­li­zei der Gross­teil der vor­läu­fig Fest­ge­nom­me­nen wie­der ent­las­sen.

Was ge­schah mit der In­fra­struk­tur?

«Bis auf ein Ru­der­boot wur­de das ge­sam­te Ma­te­ri­al durch die an­we­sen­den Per­so­nen ent­we­der mit­ge­nom­men oder von die­sen selbst­stän­dig ent­sorgt», sagt Ka­po-Me­dien­spre­che­rin Jo­lan­da Eg­ger. Das Ru­der­boot sei von der Stadt ab­trans­por­tiert und ein­ge­la­gert wor­den. «Für des­sen Aus­ga­be kön­nen sich die be­trof­fe­nen Per­so­nen beim Fund­bü­ro der Stadt Bern mel­den», so Eg­ger.

Wie geht es den Ak­ti­vis­ten, und was sind ih­re Plä­ne?

Den Ak­ti­vis­tin­nen und Ak­ti­vis­ten ge­he es «psy­chisch al­len so weit gut», sag­te Kim Teu­scher von der Be­we­gung «Ri­se up for Chan­ge» am Mitt­woch­nach­mit­tag auf An­fra­ge. Wie vie­le von ih­nen noch in Bern weil­ten und ob es in den nächs­ten Ta­gen zu wei­te­ren Ak­tio­nen, Work­shops und an­de­ren Ak­ti­vi­tä­ten kom­me, woll­te sie nicht kom­men­tie­ren. «Die meis­ten Ak­ti­vis­tin­nen und Ak­ti­vis­ten ha­ben sich an ei­nen si­che­ren Rück­zugs­ort be­ge­ben und brau­chen erst ein­mal ein biss­chen Ru­he.» Auch die Fra­ge, ob sich die Be­we­gung wie­der öf­fent­lich sicht­bar for­mie­re – et­wa auf dem von der Stadt an­ge­bo­te­nen Wai­sen­haus­platz oder der Klei­nen Schan­ze –, las­se sich der­zeit nicht be­ant­wor­ten.

Kurz dar­auf ver­schick­te «Ri­se up for Chan­ge» ei­ne Me­di­en­mit­tei­lung, in der das Kol­lek­tiv für Frei­tag zu ei­ner na­tio­na­len De­mons­tra­ti­on im Rah­men des welt­wei­ten Kli­ma­st­reiks auf­ruft. Al­le sei­en ein­ge­la­den, «sich mit uns auf die Sei­te der Zu­kunft zu stel­len und mit uns laut und be­stimmt für Kli­ma­ge­rech­tig­keit ein­zu­ste­hen», heisst es in der Mit­tei­lung. Be­samm­lung für die De­mo ist um 15.30 Uhr am Hel­ve­tia­platz. Mit der Be­set­zung des Bun­des­plat­zes als Akt zi­vi­len Un­ge­hor­sams ha­be man die in­sti­tu­tio­nel­le Po­li­tik her­aus­ge­for­dert, so die Ak­ti­vis­tin­nen und Ak­ti­vis­ten. Und die­se ha­be ihr wah­res Ge­sicht ge­zeigt: «Sie po­si­tio­niert sich ge­gen ei­ne kli­ma­ge­rech­te Zu­kunft.» His­to­risch sei­en es «oft Ak­tio­nen von zi­vi­lem Un­ge­hor­sam ge­we­sen, die ent­schei­den­de Ve­rän­de­run­gen her­bei­führ­ten». An­ge­sichts des kurz be­vor­ste­hen­den Kol­lap­ses der Öko­sys­te­me sei ein brei­tes Um­den­ken not­wen­dig.

Wie re­agiert die Stadt auf die An­kün­di­gung ei­ner neu­er­li­chen Kund­ge­bung?

«Zwar ist bis­lang kein Ge­such ein­ge­gan­gen, doch wir wur­den von den Ak­ti­vis­ten über die Kund­ge­bung in­for­miert», sagt Berns Si­cher­heits­di­rek­tor Reto Nau­se (CVP) ges­tern. Es ge­be auf­sei­ten der Ak­ti­vis­ten di­rek­te An­sprech­per­so­nen, das sei­en schon mal «in­tak­te Rah­men­be­din­gun­gen», so Nau­se. Er er­war­te, dass man für die an­ge­kün­dig­te De­mo ge­mein­sa­me Eck­wer­te fest­le­ge, «dann spricht nichts ge­gen ei­ne Be­wil­li­gung», hält der Si­cher­heits­di­rek­tor fest.

Foto: Keysto­ne

Für die Kli­ma­be­we­gung war da, nach zwei Ta­gen Pro­test­camp, die Welt nicht mehr in Ord­nung: Po­li­zis­ten auf dem Bun­des­platz füh­ren ei­nen Ak­ti­vis­ten ab.

In Er­war­tung der Räu­mung: Ak­ti­vis­ten in der nächt­li­chen Käl­te vor dem Bun­des­haus.

Zu­sam­men ver­brach­ten sie die Nacht auf dem Platz, ab­mor­gens um drei wur­de das Nach­la­ger noch un­ge­müt­li­cher. Die Po­li­zei be­gann mit der Räu­mung.

Fotos: Adri­an Mo­ser

Newspapers in German

Newspapers from Switzerland

© PressReader. All rights reserved.