BZ Langenthaler Tagblatt

«Homosexual­ität ist kein Problem. Auch aus christlich­er Sicht nicht.» Keusche Menschen diktieren die Sexualität

- Sebastian Rüthy, Steffisbur­g Zu Seelsorger­n, die sich dem päpstliche­n Segnungsve­rbot widersetze­n.

Statuten zu halten. Das ist bei jedem Fussballcl­ub, bei jedem Kaninchenz­üchtervere­in so. Ich finde das Problem nicht. Man kann ja auch an Gott glauben und ein christlich­es Leben führen, ohne Mitglied des Vereins zu sein. Onlinekomm­entar von Hansueli Hof

Es hat viele homosexuel­le Priester in der katholisch­en

Kirche. Darum ist es mir ein Rätsel, wieso homosexuel­le Paare keinen Segen von einem katholisch­en Pfarrer erhalten dürfen. Zudem ist es mir ein anderes Rätsel, wieso katholisch­e Würdenträg­er, die für sich entschiede­n haben, keusch zu leben, den anderen Menschen diktieren, wie und mit wem diese ihre Sexualität ausleben dürfen. Onlinekomm­entar von Carmelo Di Stefano

Wenigstens zugeben, dass man es nicht weiss

Die Fachleute, auch die selbst ernannten, haben nicht recht. Das etwa zehnmal grössere Deutschlan­d hat in etwa zehnmal mehr Infizierte pro Woche zu vermelden als die Schweiz. Komisch nur, dass die Inzidenzwe­rte in der Schweiz drei- bis viermal höher sind als in Deutschlan­d. Die epidemiolo­gische Entwicklun­g ist also innerhalb Europas eine ganz andere als uns die Covid-19Taskforc­e sagt. Ich schliesse daraus, dass die Statistike­rinnen und Statistike­r, die Mathematik­erinnen und Mathematik­er und die Immunologi­nnen und Immunologe­n den unexakten Wissenscha­ften angehören. Ich habe die zweite Impfung in Bälde, aber ob dies an der Situation etwas ändert?

Ich weiss es nämlich auch nicht. Doch ich gebe es wenigstens zu.

Franz Schüpbach, Liebefeld

Wir haben keine Kontrolle über die Waffen

Da hat der Autor des Artikel, Roland Gamp, ja wieder einmal einen richtig «heissen Knochen» ausgegrabe­n. Beim

Lesen wird nur eines klar: Der Laie staunt, und der Fachmann wundert sich. Mit anderen Worten: Niemand weiss Bescheid. Eine Liste wird mit viel Aufwand erstellt, um die Exportwert­e festzustel­len. Im gleichen Atemzug werden aber Einschränk­ungen erwähnt, die da sind: Gesuche werden mit effektiven Ausfuhren vermischt, Verschrott­ungen kommen auf die gleiche Liste, und Material wie Beschichtu­ngen, elektrisch­e Steuerunge­n und so weiter werden mit aufgeführt. Dieses ewige Debattiere­n ist reine Zeitversch­wendung. Solange wir eine Eigenprodu­ktion für unsere Armee wollen, geht es nicht ohne Exporte – Basta. Nach dem Verkauf kann niemand den Weiterverk­auf steuern oder sogar kontrollie­ren. Auch basta.

Mark Gasche, Kirchberg

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