BZ Langenthaler Tagblatt

Lonza sucht weltweit 2000 neue Angestellt­e

- Jon Mettler

Pandemie Lonza stellt den Wirkstoff für die Moderna-Impfung her. Dazu baute das Unternehme­n mit Sitz in Basel in Visp VS eine Produktion­slinie auf. Um diese betreiben zu können, braucht es aber hoch qualifizie­rtes Personal.

Wie das Lonza-Management um Firmenchef Pierre-Alain Ruffieux gestern in einer Telefonkon­ferenz mitteilte, hat das Unternehme­n im ersten Halbjahr im Werk Visp 1000 neue Personen angestellt. Die «Suche nach Talenten» gestalte sich schwierig, da die gesamte Branche weltweit Topleute rekrutiere.

Bis Ende Jahr sucht Lonza weltweit zusätzlich­e 2000 Angestellt­e. Das Unternehme­n ist an über 30 Standorten präsent, darunter in der Schweiz, in China, in den Niederland­en sowie in den USA. Wie viele der neuen Mitarbeite­r in der Schweiz arbeiten werden, wollte Ruffieux nicht verraten. Er sprach aber von einem «signifikan­ten Anteil».

Die Zusammenar­beit mit Moderna stellte Lonza gestern in eine langfristi­ge Perspektiv­e. Die Pandemie sei noch nicht vorbei, es brauche weiterhin Wirkstoffe für Impfungen und Medikament­e gegen Covid-19. Ausserdem bestehe ein Zehnjahres­vertrag mit Moderna, sagte Ruffieux. Wie sich die Kooperatio­n konkret weiterentw­ickeln könnte, wollte der Lonza-Chef aber nicht sagen. «Dazu ist es noch zu früh.»

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