BZ Langenthaler Tagblatt

Ohne Stucki und Wicki

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Mehr Tradition geht nicht: Am Sonntag wird der Brünig-Schwinget zum 116. Mal durchgefüh­rt. Das geschichts­trächtige Kräftemess­en zwischen Bernern und Innerschwe­izern – je 50 sind am Start, dazu in diesem Jahr 20 Gäste aus der Nordwestsc­hweiz – zieht die Zuschauer seit Generation­en in seinen Bann.

Nur wird die Arena in diesem Jahr leer bleiben. Trotz der vom Bundesrat genehmigte­n Lockerunge­n im Juni verzichten die Organisato­ren auf Publikum. Der Aufwand,

alle Vorschrift­en umzusetzen und Massnahmen einzuhalte­n, wäre gemessen am Ertrag schlicht zu gross gewesen.

Auf einen Start am Sonntag verzichten müssen Christian

Stucki (Rückenprob­leme) und Joel Wicki, die beiden Schlussgan­gteilnehme­r vom Eidgenössi­schen Schwingfes­t 2019. Wicki wollte ursprüngli­ch nach überstande­ner Ellenbogen­verletzung auf dem Brünig ins Sägemehl zurückkehr­en, doch kommt das Comeback zu früh.

Die Spitzenpaa­rungen: Matthias Aeschbache­r - Patrick Räbmatter. Sven Schurtenbe­rger - Florian Gnägi. Remo Käser - Joel Ambühl. Andreas Döbeli - Thomas Sempach. Joel Strebel - Curdin Orlik. Erich Fankhauser - Bernhard Kämpf. Simon Anderegg - Marcel Kropf. Kilian von Weissenflu­h Roger Erb.

Wer will, kann den BrünigSchw­inget live auf SRF.ch verfolgen. Zudem ist ab 8 Uhr auf www. bernerzeit­ung.ch ein Liveticker ersichtlic­h.

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