PER­SON ORT DING Di­on­ne War­wicks Lieb­lings­ding

Das Magazin - - N° 38 — 22. September 2018 - Ge­sprächa­dri­an SCHRÄDER

Be­sit­zen Sie ei­nen Ge­gen­stand, der Ih­nen be­son­ders viel be­deu­tet?

Ich be­sit­ze ei­ni­ge Din­ge, die mir viel be­deu­ten. Wor­auf wol­len Sie hin­aus?

Gibt es viel­leicht et­was, das Sie im­mer bei sich tra­gen? Ei­nen Ge­gen­stand, den Sie nie­mals mis­sen möch­ten?

Ja, den gibt es: das Kru­zi­fix an mei­ner Ket­te. Es ist ein Sym­bol mei­ner Ver­bun­den­heit mit Gott. Ich zie­he mei­ne Stär­ke aus dem Glau­ben.

Ih­re Kar­rie­re be­gann in der Kir­che.

Viel mehr als das: Ich bin in der Kir­che buch­stäb­lich gross ge­wor­den. Ich kom­me aus ei­ner Fa­mi­lie, in der Gos­pel ge­sun­gen wur­de. Mein Gross­va­ter war Pfar­rer. Mein Glau­be ist heu­te so stark wie an dem Tag, an dem ich ge­bo­ren wur­de.

Wie oft kom­mu­ni­zie­ren Sie mit Gott?

Je­den ein­zel­nen Tag. Das Ge­bet ge­hört bei mir fest zu mei­nem Ta­ges­ab­lauf.

Be­ten Sie auch für Ih­re Stim­me?

Ich dan­ke Gott auch im­mer wie­der für mei­ne Stim­me, ja. Für al­les, was ich er­rei­chen durf­te.

Vie­le hal­ten Sie für ei­ne der bes­ten Stim­men des Pop. Wie be­ur­tei­len Sie selbst Ih­re Stim­me?

Ganz ein­fach: als ein Ge­schenk Got­tes. Ich bin ge­seg­net. Und ich hof­fe, dass ich mei­ne Stim­me so nut­ze, wie er sich das vor­ge­stellt hat.

Hat die Sän­ge­rin Di­on­ne War­wick ei­gent­lich auch ei­ne Schwä­che?

Mit Si­cher­heit. Die hat doch je­der. Zum Glück ha­be ich sie aber noch nicht ge­fun­den.

Di­on­ne War­wick, 77, wur­de nicht nur zwei­mal mit dem Gram­my aus­ge­zeich­net, son­dern auch mehr­fach für ihr ka­ri­ta­ti­ves En­ga­ge­ment.

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