Per­son ort Ding

Len­ny Kra­vitz’ Lieb­lings­ort

Das Magazin - - N° 40 — 6. Oktober 2018 - Len­ny Kra­vitz

Len­ny Kra­vitz, wo­hin ge­hen Sie, wenn Sie nicht wei­ter­wis­sen im Le­ben?

Auf die Ba­ha­mas. Dort, wo mei­ne Mut­ter und ih­re El­tern her­kom­men. Das ist mei­ne Kul­tur. Dort sind mei­ne Wur­zeln, dort bin ich zu Hau­se.

Ha­ben Sie ei­ne Vil­la dort oder so­gar ei­ne ei­ge­ne In­sel?

Als ich den Vor­schuss für mei­nen ers­ten Plat­ten­ver­trag er­hielt, ha­be ich mir so­fort ein klei­nes Grund­stück auf den Ba­ha­mas ge­kauft. Ich war mir da­mals nicht si­cher, ob ich je­mals wie­der ei­nen Plat­ten­ver­trag er­hal­ten wür­de – ob ich je wie­der Geld ver­die­nen wür­de!

Sind Sie auf den Ba­ha­mas ein an­de­rer Mensch als in den USA?

Nein, das nicht, aber die Men­schen um mich her­um sind an­ders. Sie las­sen mich in Ru­he, sie wol­len nichts von mir. Ich bin schon als Kind im­mer wie­der her­ge­kom­men, mei­ner Mut­ter war es wich­tig, dass sie mir die­se Sei­te un­se­rer Fa­mi­lie mit­gibt.

Das ist vie­len El­tern wich­tig. Ist Ih­nen das auch mit Ih­ren Kin­dern ge­lun­gen?

Ich ha­be ja nur ei­ne Toch­ter.

Und konn­ten und woll­ten Sie ihr die­sen Teil der Fa­mi­li­en­ge­schich­te na­he­brin­gen?

Ja, auch Zoë liebt die Ba­ha­mas. Sie ist so­gar ein Jahr dort zur Schu­le ge­gan­gen. Und ja, Sie ha­ben recht: Es ist mir wich­tig, dass es ihr wich­tig ist. Der ame­ri­ka­ni­sche Su­per­ro­cker Len­ny Kra­vitz («Are You Gon­na Go My Way?») hat ein neu­es Al­bum, es heisst «Rai­se Vi­bra­ti­on». Sei­ne Toch­ter ist die Schau­spie­le­rin Zoë Kra­vitz. Nächs­te Wo­che ver­rät er, wel­ches Kunst­werk in sei­nem Haus hängt und was es ihm be­deu­tet.

Ge­sprächmi­ka­el KROGERUS

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