Me­la­nie Wi­ni­gers Lieb­lings­ort

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Wo be­fin­det sich Ihr Lieb­lings­ort?

Los An­ge­les ist der Ort, an den ich im­mer wie­der zu­rück­ge­he. Nicht Hol­ly­wood, für mich ist es die Wüs­te, weg von der Zi­vi­li­sa­ti­on – dort fühlt es sich im­mer gleich für mich an.

Wie genau?

Da ha­be ich ge­wohnt. Die Yang­zom ist da, sie ist ei­ne ganz na­he Freun­din. Dort ent­weicht die Luft, da muss ich gar nichts: mich nicht an­zie­hen, nicht schmin­ken, meis­tens sit­zen wir auf dem Bal­kon rum und schnat­tern den Tag weg.

Es sind eher Men­schen, nicht et­was wie das be­son­de­re ka­li­for­ni­sche Licht?

Bei­des, si­cher­lich die Gol­den Hour, auch wenn die mit dem Smog zu tun hat. Ich füh­le mich dort ein­fach wohl.

Sind die Ber­ge we­ni­ger Ih­re Sa­che?

Null! Ich bin ein Meer- und Flä­chen­mensch. Ich krie­ge ein be­klem­men­des Ge­fühl, wenn ich von Ber­gen um­zin­gelt bin, hat­te schon als Kind die Angst, die Ber­ge klap­pen zu­sam­men; am schlimms­ten fin­de ich das Tes­sin. Da­ge­gen kann ich stun­den­lang am Meer sit­zen und brau­che nichts, nur gaf­fen.

Darf man als Miss Schweiz sa­gen, dass man die Ber­ge nicht mag?

Hab ich schon da­mals ge­sagt – aber ich wur­de zur Zeit von Ka­ri­na Berger Miss, und die hat mir Tipps ge­ge­ben, aber kein Re­de­ver­bot. Und ich hat­te ja mit sieb­zehn auch noch gar kei­ne fes­ten Po­si­tio­nen, die ich hät­te preis­ge­ben müs­sen.

Me­la­nie Wi­ni­ger (39) en­ga­giert sich für den ge­ra­de an­ge­lau­fe­nen Ki­no­film «#Fe­ma­le Plea­su­re», weil ihr das The­ma se­xu­el­le Selbst­be­stim­mung am Her­zen liegt.

GESPRÄCHANUSCHKA ROSHANI

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