Le­ser­brief Win­kel­zug für das 5G-netz, «Bund» vom 19. April

Je­de Da­ten­men­ge muss kos­ten­pflich­tig wer­den

Der Bund - - MEINUNGEN -

Vor fünf Jah­ren hat der da­ma­li­ge Swiss­com-chef Cars­ten Schlo­ter in ei­nem In­ter­view vor­ge­rech­net, dass man bei die­sem enor­men Da­ten­wachs­tum kei­ne Chan­ce hat, je ge­nü­gend An­ten­nen zu bau­en: Man hinkt im­mer hin­ter­her, die Eng­päs­se blei­ben. Es brau­che ei­nen ganz neu­en An­satz – wo­rin der be­steht, hat er lei­der nicht ver­ra­ten. Sehr viel Ka­pa­zi­tät wür­de frei, wenn je­de be­zo­ge­ne Da­ten­men­ge et­was kos­te­te. Das Ra­schel­säck­lein hats be­wie­sen. Die un­wich­tigs­ten Din­ge wür­den so­fort ent­fal­len, das spart uns Tau­sen­de von An­ten­nen. Aber das muss ver­ord­net wer­den, kei­ne Fir­ma be­ginnt spon­tan da­mit, sonst ver­liert sie Kun­den.

An­dré Mas­son, Lan­gen­thal

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