Fisch­le­der-geld­beu­tel aus dem Ber­ner Ober­land

Der Bund - - WIRTSCHAFT -

Den Trend «No­se to tail», al­so die voll­stän­di­ge Ver­wer­tung ei­nes Tiers, ken­nen nicht nur die Metz­ger. Auch das Tro­pen­haus Fru­ti­gen sucht nach We­gen, mög­lichst viel der ge­züch­te­ten Stö­re zu ver­wer­ten. Denn für die Ent­nah­me des wert­vol­len Swiss-ma­de­ka­vi­ars müs­sen die Fi­sche ge­tö­tet wer­den. So ver­kauft das Tro­pen­haus auch ver­schie­den ma­ri­nier­te und ge­räu­cher­te Stör­fi­lets. Und: Die Haut des Störs lässt sich zu Le­der ver­ar­bei­ten. Dies ge­schieht bei der Ger­be­rei Zel­ler in St­ef­fis­burg. Das Tro­pen­haus schreibt von ei­ner «an Rin­de er­in­nern­den Op­tik» und ei­ner «kork­ar­ti­gen Hap­tik» des Stör­le­ders. Das Le­der wird schliess­lich zu Ac­ces­soires wie Arm­bän­der, Vi­si­ten­kar­ten­etuis und Geld­beu­tel ver­ar­bei­tet, was sei­nen Preis hat. Aber wer kann schon Oberländer Fisch­le­der sein Ei­gen nen­nen?

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