De­fi­zit Hö­her als er­war­tet

Der Bund - - BERN -

Die Jah­res­rech­nung 2017 der Ge­mein­de Kö­niz schliesst bei ei­nem Um­satz von 214 Mil­lio­nen Fran­ken mit ei­nem De­fi­zit von 2,1 Mil­lio­nen ab. Da­mit ist es um 1,2 Mil­lio­nen hö­her als bud­ge­tiert. Die Steu­er­er­trä­ge sei­en tie­fer als er­war­tet aus­ge­fal­len, sag­te die Ge­mein­de­prä­si­den­tin An­ne­ma­rie Ber­lin­ger ges­tern bei der Prä­sen­ta­ti­on der Rech­nung. Vor al­lem die na­tür­li­chen Per­so­nen zahl­ten rund 2 Mil­lio­nen Fran­ken we­ni­ger Steu­ern als er­war­tet. Zu­dem hät­ten gros­se Fir­men wie Lo­sin­ger Ma­raz­zi die Ge­mein­de ver­las­sen.

Gleich­zei­tig sind aber die Aus­ga­ben der Ge­mein­de an­ge­stie­gen: der Per­so­nal­auf­wand, der Sach­auf­wand und die Schul­den. Das lie­ge vor al­lem am Wachs­tum der Ge­mein­de, sag­te der Fi­nanz­ver­wal­ter Tho­mas Pfyl. Die Kin­der der Zu­zü­ger brau­chen Schul­häu­ser und Leh­rer. Zu­dem stei­gen die Ab­ga­ben an den kan­to­na­len Las­ten­aus­gleich kon­ti­nu­ier­lich und oh­ne dass die Ge­mein­de dar­auf Ein­fluss neh­men kann.

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