Un­gleich­be­hand­lung be­en­den

Der Bund - - WETTER & LESERBRIEF­E -

Seit Jah­ren ist es ei­ne Tat­sa­che, dass am­bu­lan­te und sta­tio­nä­re Leis­tun­gen im Ge­sund­heits­we­sen un­ter­schied­lich fi­nan­ziert wer­den: Er­folgt ein am­bu­lan­ter Ein­griff, zahlt die Kran­ken­kas­se bzw. der Prä­mi­en­zah­ler al­les, wo­ge­gen ei­ne sta­tio­nä­re Be­hand­lung im Spi­tal zu 55 Pro­zent vom je­wei­li­gen Kan­ton fi­nan­ziert wird. Die­se Un­gleich­be­hand­lung soll­te be­en­det wer­den, mit ei­ner ein­heit­li­chen Fi­nan­zie­rung am­bu­lant und sta­tio­när, im In­ter­es­se der Trans­pa­renz, der Ver­mei­dung von Fehl­an­rei­zen (mehr sta­tio­nä­re Be­hand­lun­gen als nö­tig) so­wie der Gleich­be­hand­lung al­ler Ak­teu­re im Ge­sund­heits­we­sen.

Es ist zu wün­schen, dass die­se grund­le­gen­de Re­form end­lich kommt, wie sie jetzt auch von der Ge­sund­heits­kom­mis­si­on des Na­tio­nal­rats be­für­wor­tet wird.

Paul Ae­nis­häns­lin, Gel­ter­kin­den

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