Trump wit­tert Wahl­be­trug

Der Landbote - - AUSLAND -

An­ge­sichts des äus­serst knap­pen Ren­nens zwi­schen dem re­pu­bli­ka­ni­schen und dem de­mo­kra­ti­schen Se­nats-kan­di­da­ten im Bun­des­staat Flo­ri­da hat Prä­si­dent Do­nald Trump auf Twit­ter den Vor­wurf des Wahl­be­trugs er­ho­ben. Im Ver­lauf der Aus­zäh­lung war der Vor­sprung des re­pu­bli­ka­ni­schen Kan­di­da­ten ge­gen­über dem De­mo­kra­ten auf 0,22 Pro­zent der Stim­men ge­schrumpft. Das Ge­setz in Flo­ri­da ver­langt ei­ne er­neu­te Aus­zäh­lung, falls der Ab­stand zwi­schen den Kan­di­da­ten we­ni­ger als

0,5 Pro­zent be­trägt. Der re­pu­bli­ka­ni­sche Kan­di­dat hat ge­gen Ver­tre­ter der Wahl­be­hör­de Kla­ge ein­ge­reicht. Er geht von Be­trug aus.

Ein en­ges Ren­nen um den Se­nats-pos­ten fin­det auch in Arizona statt. In­zwi­schen liegt über­ra­schend die de­mo­kra­ti­sche Kan­di­da­tin in Füh­rung.

Bei den Zwi­schen­wah­len am Diens­tag hat­ten die op­po­si­tio­nel­len De­mo­kra­ten zwar die Mehr­heit im Re­prä­sen­tan­ten­haus er­obert. Im Se­nat dürf­ten die Re­pu­bli­ka­ner aber ih­re Mehr­heit hal­ten – un­ab­hän­gig vom Re­sul­tat in Flo­ri­da und Arizona. Al­ler­dings ist noch un­klar, wie stark die­se aus­fällt.

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