VPOD kri­ti­siert Bür­ger­li­che

Der Spar­kurs der Bür­ger­li­chen beim Stadt­per­so­nal sei ver­ant­wor­tungs­los, fin­det die Ge­werk­schaft VPOD.

Der Landbote - - WINTERTHUR - Mcl

Viel Zeit hat­te der Ge­mein­de­rat letz­ten Mon­tag nicht mehr. In der an­ge­bro­che­nen Bud­get­be­ra­tung wur­de et­was aber be­reits deut­lich: Die knap­pe bür­ger­li­che Mehr­heit will beim Per­so­nal we­ni­ger Geld aus­ge­ben als der links do­mi­nier­te Stadt­rat. Dar­auf re­agier­te nun ges­tern die Ge­werk­schaft VPOD mit ei­nem Schrei­ben.

Die Po­li­tik der Bür­ger­li­chen sei ver­ant­wor­tungs­los und ver­ken­ne die Fak­ten, heisst es dar­in. Die Stadt ha­be als Ar­beit­ge­be­rin an At­trak­ti­vi­tät ver­lo­ren. So sei die Fluk­tua­ti­on seit 2013 um 17,5 Pro­zent ge­stie­gen, die Ab­sen­zen in­fol­ge Krank­heit um 30 Pro­zent. Net­to sei­en seit­her zwei neue Voll­zeit­stel­len ge­schaf­fen wor­den, bei 7,5 Pro­zent Be­völ­ke­rungs­wachs­tum. Auch wirft der VPOD den Bür­ger­li­chen Ver­säum­nis­se bei der Pen­si­ons­kas­sen­sa­nie­rung vor. Die­se wer­de ver­schleppt. Man ris­kie­re, Mil­lio­nen in den Sand zu set­zen, der­weil man ei­nen Per­so­nal­ab­bau vor­an­trei­be – mit ei­nem «lä­cher­li­chen» Spar­ef­fekt, ge­mes­sen am Ge­samt­bud­get.

Die kri­ti­sier­ten Par­tei­en zeich­nen ein an­de­res Bild. Sie be­to­nen, dass der Stadt­rat 85 neue Stel­len schaf­fen wol­le, wo­von nicht je­de zwin­gend sei. Auch wol­len sie mehr­heit­lich ei­ne Lohn­run­de mit­tra­gen, nur nicht im Um­fang, wie es der Stadt­rat möch­te.

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