Bet­ti­na Ste­fa­ni­ni will die Sammlung öf­fent­lich zu­gäng­lich ma­chen

Die Ste­fa­ni­ni-stif­tung plant, das Er­be ih­res Grün­ders künf­tig zu zei­gen, und sucht ei­nen Stand­ort.

Der Landbote - - VORDERSEIT­E - Und

neue Stra­te­gie prä­sen­tier­te. Ziel sei es, ein re­prä­sen­ta­ti­ves Samm­lungs­haus ein­zu­rich­ten. Da­bei spricht Stif­ter-toch­ter Bet­ti­na Ste­fa­ni­ni ex­pli­zit nicht von ei­nem Mu­se­um. Man wol­le in­no­va­ti­ve­re For­ma­te er­mög­li­chen, mehr Ko­ope­ra­tio­nen mit an­de­ren Or­ga­ni­sa­tio­nen ein­ge­hen,

Trans­pa­renz schaf­fen und Tei­le der Sammlung der Öf­fent­lich­keit zu­gäng­lich ma­chen. Die Stif­tung hat in­zwi­schen 10 300 der schät­zungs­wei­se 70 000 bis 100 000 von Bru­no Ste­fa­ni­ni ge­sam­mel­te Ob­jek­te re­gis­triert.

Auch was mit den 280 Im­mo­bi­li­en in Stif­tungs­be­sitz ge­plant ist, die Ge­winn ab­wer­fen, wur­de ges­tern be­kannt: ln den nächs­ten zehn Jah­ren will die Ter­res­ta Im­mo­bi­li­en- und Ver­wal­tungs AG min­des­tens 400 Mil­lio­nen Fran­ken in de­ren Re­no­va­ti­on oder Um­nut­zung in­ves­tie­ren, 40 Mil­lio­nen pro Jahr, gröss­ten­teils in Win­ter­thur. «Die Mie­ten wer­den fair blei­ben», ver­spricht Ter­res­ta-lei­ter Ren­zo Fa­get­ti. Im Herbst star­tet das ers­te Bau­pro­jekt. Die meis­ten Häu­ser und Sied­lun­gen wer­den le­dig­lich re­no­viert, nicht nur in der Alt­stadt. In Wül­flin­gen wie­der­um ist der Ab­riss ei­ner gan­zen Häu­ser­zei­le ge­plant.

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Kon­flik­te, Ge­walt, Mob­bing: Wenn Schü­le­rin­nen und Schü­ler Pro­ble­me ha­ben, kön­nen sie sich an die Schul­so­zi­al­ar­beit wen­den. In Win­ter­thur steht ei­ne 100-Pro­zent-stel­le für über 1100 Schü­le­rin­nen und Schü­ler zur Ver­fü­gung. Das ist zu we­nig, fand die Zen­tral­schul­pfle­ge und zog Ex­per­ten bei. Ei­ne Eva­lua­ti­on er­gab, dass Win­ter­thur im Ver­gleich mit an­de­ren Städ­ten schlecht da­steht. Des­halb schlug die Zen­tral­schul­pfle­ge via Wei­sung ei­nen neu­en Stel­len­schlüs­sel vor. Auf ein Voll­pen­sum soll­ten le­dig­lich 690 Schü­le­rin­nen und Schü­ler kom­men. Die­sen Vor­schlag hat die Bil­dungs­kom­mis­si­on des Gros­sen Ge­mein­de­rats nun dis­ku­tiert. Ei­ne Mehr­heit der Kom­mis­si­on be­für­wor­tet den Aus­bau. Die Min­der­heit an­er­kennt laut Mit­tei­lung die Funk­ti­on der Schul­so­zi­al­ar­beit, be­an­tragt aber ei­nen tie­fe­ren Stel­len­schlüs­sel – aus fi­nanz­po­li­ti­schen Über­le­gun­gen. Die Mehr­kos­ten be­tra­gen 1,3 Mil­lio­nen Fran­ken pro Jahr. Am Mon­tag wird das Par­la­ment über die Vor­la­ge dis­ku­tie­ren. Das Volk stimmt frü­hes­tens im Mai dar­über ab. (ea)

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