Der Landbote

Kritische Stimmen sind nicht gefragt

- Sabrina Schefer, Rickenbach Sulz

Zu Corona-demos

Dass die zuständige­n Behörden die Kundgebung­en gegen die Corona-massnahmen um jeden Preis verhindern wollen, ist mehr als verständli­ch. Sie möchten den kritischen Stimmen natürlich keine allzu grosse Plattform bieten. Der weitaus wichtigere Grund dürfte aber folgender sein: Wenn jeden Samstag, Woche für Woche, tausende Menschen ohne Masken und auf engstem Raum für mehrere Stunden zusammenko­mmen, ohne dass etwas passiert, das wäre natürlich ein richtiger Supergau!

Kein Supersprea­der! Nicht mal ein leichter Anstieg der Positivitä­tsrate! Rein gar nichts! Diese Tatsache würde Woche für Woche immer mehr Menschen auffallen. Dann würde das ganze Narrativ über das angeblich so ansteckend­e Coronaviru­s wie ein Kartenhaus in sich zusammen fallen. Und das

Dieser Artikel hat mir aus der Seele gesprochen, die haben alle vollkommen recht. Was bringt es, auf der Impfseite bei der Registrier­ung einen Fragebogen auszufülle­n, damit man in eine Gruppe eingeteilt wird, wenn es nachher doch nicht der Reihe nach geht? Mein Mann wäre in der nächsten Gruppe gewesen, weil seine Frau, also ich, eine Risikopers­on ist und er jeden Tag in 6 bis 8 Haushalten ist. Uns ging es genau gleich wie denjenigen, die im Artikel vorkommen. Man konnte sich für den ersten Termin anmelden, aber einen zweiten bekam man nicht – was ist das denn? Da man in eine Gruppe eingeteilt wurde, geht man ja davon aus, dass man, wenn man dran ist, per Mail informiert wird, aber das geschah eben nicht. Mein Mann hatte gar keine Chance, so einen Termin zu erhalten, ebenso wie viele andere, die an der «Front» sind und evtl. auch mit Risikopers­onen zusammen wohnen. Mich hat es sehr enttäuscht und wütend gemacht, es hat total kein Logik dahinter, sondern ist unfair und egoistisch. Danke für den tollen Artikel, mir hat er gezeigt, ich bin nicht alleine mit meiner Meinung.

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