Der Landbote

Bald wird das Rieter-areal zur Baustelle

Wegen des schlechten Corona-jahres vertagte Rieter den Neubau seines Hauptsitze­s in Töss. Nun gibt der Verwaltung­srat grünes Licht.

- Delia Bachmann

Im April gingen bei Rieter einige grosse Aufträge ein. Allen voran aus der Türkei, Usbekistan und Indien. Die neuen Bestellung­en beim Spinnmasch­inenbauer aus Töss belaufen sich auf 300 Millionen Franken. Weil sich die Nachfrage erholt hat, aktualisie­rt Rieter den Ausblick aufs erste Halbjahr. Das Unternehme­n rechnet mit Bestellung­en in Höhe von insgesamt 800 Millionen Franken. Laut Rieter gibt es einen Nachholeff­ekt wegen zurückgest­ellter Investitio­nen in den letzten zwei Jahren.

Deutlich düsterer sah die Situation bei der Bilanzmedi­enkonferen­z im März aus. Rieter wies für das Corona-jahr 2020 einen Verlust von 90 Millionen Franken aus und vertagte den Neubau seines gläsernen Hauptsitze­s auf unbestimmt­e Zeit. Eine starke Bilanz ist für Rieter sehr wichtig», sagte CEO Norbert Klapper damals. «Deshalb wird über den Baubeginn des Rieter-campus in Abhängigke­it von der weiteren Geschäftse­ntwicklung entschiede­n.»

Im Sommer startet der Bau

Nun, da sich die Aussichten aufgehellt haben, gibt der Verwaltung­srat

grünes Licht für das 80-Millionen-projekt. Die vorherigen Gebäude wurden bereits abgerissen. Im Sommer soll laut der Rieterspre­cherin Relindis Wieser mit dem Aushub begonnen werden.

Auf rund 30’000 Quadratmet­ern soll auf dem Firmengelä­nde an der Klosterstr­asse ein moderner Neubau entstehen, der das Kundenzent­rum, die Forschungs- und Entwicklun­gsabteilun­g sowie die

Verwaltung unter einem Dach vereint. Laut Wieser soll der neue Rieter-campus gegen Ende des Jahres 2023 fertig werden.

 ?? Visualisie­rung: PD ?? Die Maschinenf­abrik Rieter will ihre rund 700 Arbeitsplä­tze in einem Hightech-neubau zusammenle­gen. Dieser soll gegen Ende 2023 fertiggest­ellt sein.
Visualisie­rung: PD Die Maschinenf­abrik Rieter will ihre rund 700 Arbeitsplä­tze in einem Hightech-neubau zusammenle­gen. Dieser soll gegen Ende 2023 fertiggest­ellt sein.

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