Der Landbote

Blaue Zone stösst auf starken Widerstand

Drei Stadtteile sollen ab diesem Sommer zur blauen Zone werden. Doch nicht alle Anwohner wollen das akzeptiere­n.

- Jonas Keller

In einem Punkt sind sich alle einig: Es wird weniger Parkplätze geben im Vogelsangq­uartier, sofern der Plan der Stadt umgesetzt wird. Geht es nach ihr, wird bald das ganze Gebiet rund um die Breite zur blauen Zone. Darüber, wie viele Parkplätze genau dabei verloren gingen, gehen die Ansichten auseinande­r. Anwohner und der Quartierve­rein befürchten, dass im Vogelsang künftig die Parkfläche knapp sein wird.

Weil weite Teile des Quartiers unter Denkmalsch­utz stehen, dürfen auf privatem Grund keine neuen Parkplätze gebaut werden, mit denen die Knappheit abgefedert werden könnte.

Bei Olaf Schmelter, der in der Nachbarsch­aft gegen den Plan mobilisier­t, habe sich in der vergangene­n Woche bereits eine zweistelli­ge Zahl von Anwohnern gemeldet, die bereit sind, Rekurs einzulegen. Er hofft nun auf ein Entgegenko­mmen der Stadt. Auch der Quartierve­rein fordert die Stadt dazu auf, Kontakt mit den Betroffene­n aufzunehme­n und eine gemeinsame Lösung zu suchen.

Stadträtin Christa Meier zeigt sich dem gegenüber offen, macht allerdings klar: «Unser Spielraum ist gering.» Der Parkplatza­bbau sei hauptsächl­ich darum nötig, weil bisher auch oft an Orten parkiert worden sei, an denen dies die Verkehrssi­cherheit gefährde. Sie will nun mehr Verständni­s für den Plan der Stadt schaffen.

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