Der Landbote

Wie die SBB grün unterwegs sein wollen – trotz Atomstrom im Portfolio

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Jedes Jahr brauchen die SBB etwa so viel Strom wie 500’000 3-Personen-haushalte. Um ihren Bedarf an Energie zu stillen, setzten die Bundesbahn­en daher schon früh auf Kernkraft und beteiligte­n sich an den KKW Gösgen und Leibstadt. Diese Beteiligun­gen sind verkauft. Trotzdem haben die SBB noch immer Atomstrom im Portfolio. Diese Beteiligun­g wollen sie schon seit Jahren loswerden. ohne Erfolg. Am Ziel, ab 2025 zu 100 Prozent mit erneuerbar­er Energie unterwegs zu sein, halten die SBB dennoch fest. Sie wollen nun Herkunftsn­achweise für erneuerbar­en Strom zukaufen, um dessen Ausbau zu fördern. Die Energiesti­ftung Schweiz kritisiert, die SBB stellten sich so grüner da, als sie tatsächlic­h seien.

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