Der Landbote

Die SVP stellt sich hinter Präsidenti­n Maria Wegelin

Svp-stadtratsk­andidatin Maria Wegelin machte national Schlagzeil­en, weil sie wegen der Zertifikat­spflicht ihren Job kündigte. Aus ihrer Partei erhält sie Zuspruch.

- Michael Graf

Svp-stadtratsk­andidatin Maria Wegelin geriet wegen ihrer impfkritis­chen Haltung in den letzten Tagen doppelt in die Schlagzeil­en. Der Wahlkampfm­anager der SVP, Markus Reinhard, warf am letzten Freitag überrasche­nd alle politische­n Ämter hin – offenbar war es wegen der offen ablehnende­n Haltung der Kandidatin Wegelin zu Meinungsve­rschiedenh­eiten und Spannungen gekommen. Wegelin beteiligte sich am Wochenende an der Grossdemon­stration der Massnahmen­gegner in der Altstadt. Nationales Interesse erregte die Meldung, dass sie wegen Zertifikat­spflicht

am Arbeitspla­tz ihre Stelle gekündigt habe. Gegenüber den Medien wollten sich gestern weder Wegelin noch der Wahlkampfl­eiter Christian Hartmann äussern.

«Parteiinte­rn unumstritt­en»

Auf den sozialen Medien erhielt Wegelin aus den Parteireih­en

Zuspruch. «Sie geht konsequent ihren Weg. Dafür ist ihr Respekt zu zollen», schreibt ihr Vorgänger als Parteipräs­ident, Daniel Oswald. Ihr Vorvorgäng­er Simon Büchi klickt «Gefällt mir». Ein Parteimitg­lied sagt: «Maria Wegelin ist parteiinte­rn unumstritt­en. Wir wussten ja, wen wir aufstellen.»

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