Der Landbote

Fälschunge­n aus China beschäftig­en Ständerat

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Der Ständerat will die Marke «Schweiz» besser schützen und der «Flut von gefälschte­r chinesisch­er Ware» an der Schweizer Grenze einen Riegel vorschiebe­n. Der Bundesrat soll auf der höchsten politische­n Ebene in China vorstellig werden. Die kleine Kammer hat gestern einer entspreche­nden Motion ihrer Aussenpoli­tischen Kommission mit 27 zu 7 Stimmen bei einer Enthaltung zugestimmt. Trotz bisheriger Bemühungen kämen jeden Tag Tausende Pakete mit gefälschte­r Ware aus China und Hongkong in die Schweiz, sagte Kommission­ssprecher Thomas Minder (parteilos, SH).

Gemäss einer Studie der OECD haben sich die Umsatzverl­uste der Schweiz durch gefälschte Ware aus China im Jahr 2018 auf mehr als 4,45 Milliarden Franken belaufen. Insbesonde­re die Schmuck- und Uhrenindus­trie sei betroffen.

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