Schaff­ner ist gut un­ter­wegs

CH Die Halb­jah­res­zah­len 2017/18 zeu­gen von Wachs­tums­dy­na­mik.

Finanz und Wirtschaft - - INDUSTRIE - MG

Schaff­ner sei im Ge­schäfts­jahr 2017/18 «gut un­ter­wegs». Das sag­te CEO Marc Ae­schli­mann an­läss­lich der Prä­sen­ta­ti­on der Zah­len für das ers­te Halb­jahr (per En­de März). Er­freu­lich ent­wi­ckel­ten sich beim Elek­tro­tech­nik­un­ter­neh­men mit Spe­zia­li­tät elek­tro­ma­gne­ti­sche Ver­träg­lich­keit ins­be­son­de­re Auf­trags­ein­gang (+15% auf 114,4 Mio Fr.) und Um­satz (+15% auf 108,3 Mio. Fr.). Das Wachs­tum des Letz­te­ren lag weit über der stra­te­gi­schen Ziel­set­zung von über 5% im mehr­jäh­ri­gen Durch­schnitt.

Das ope­ra­ti­ve Er­geb­nis (Ebit) sprang 50% auf 9 Mio. Fr. Die Ebit-Mar­ge stieg auf 8,3%, von 6,4% in der Vor­jah­res­pe­ri­ode. Dar­in ent­hal­ten wa­ren Son­der­ef­fek­te wie der po­si­ti­ve Ein­fluss von Ver­si­che­rungs­leis­tun­gen im Zu­sam­men­hang mit dem Brand im Werk in Thai­land En­de 2017 und Kos­ten im Zu­sam­men­hang mit der Re­struk­tu­rie­rung der Di­vi­si­on Po­wer Ma­gne­tics. Ber­ei­nigt um die­se Son­der­ef­fek­te er­ga­ben sich ein Ebit von 7,5 Mio. Fr. und ei­ne Ebit-Mar­ge von 6,9%.

Un­ter dem Strich er­gab sich ein Ge­winn von 4 Mio. Fr. In der glei­chen Pe­ri­ode des Vor­jah­res wa­ren es noch 4,2 Mio. Fr. ge­we­sen. Der Über­schuss wur­de durch ei­ne ein­ma­li­ge An­pas­sung im Zu­sam­men­hang mit der Steu­er­re­form in den USA ne­ga­tiv be­ein­flusst. Rech­net man die­sen Son­der­ef­fekt her­aus, kommt der Ge­winn auf 5,7 Mio. Fr. zu ste­hen.

In der Pro­blem­di­vi­si­on Po­wer Ma­gne­tics sei die Um­set­zung ei­nes Re­struk­tu­rie­rungs­pro­gramms be­schleu­nigt und sei­en die Struk­tu­ren ver­schlankt wor­den. Das ha­be im Be­richts­zeit­raum zu zu­sätz­li­chen Kos­ten ge­führt. Die Neu­ver­hand­lung von Lie­fer­ver­trä­gen mit schlech­ten Mar­gen kom­me schritt­wei­se vor­an. Der Ver­lust der Di­vi­si­on konn­te von 3,5 Mio. Fr. in der Vor­jah­res­pe­ri­ode auf 3,2 Mio. Fr. ver­rin­gert wer­den. Die ne­ga­ti­ve Seg­ments­er­geb­nis­mar­ge vor Re­struk­tu­rie­rungs­kos­ten fiel von 14,8 auf 12%. Ae­schli­mann er­war­tet, das die Di­vi­si­on den Tur­naround auf Stu­fe Ebit im kom­men­den Ge­schäfts­jahr 2018/19 be­werk­stel­li­gen kann.

Was den Aus­blick be­trifft, geht Schaff­ner da­von aus, das Um­satz­wachs­tum bei ei­nem wei­ter­hin po­si­ti­ven Wirt­schafts­um­feld und ver­gleich­ba­ren Wech­sel­kur­sen im zwei­ten Halb­jahr fort­zu­set­zen. Un­ter An­nah­me von kon­stan­ten Roh­ma­te­ri­al­prei­sen strebt das Un­ter­neh­men an, die Ebit-Mar­ge oh­ne Son­der­ef­fek­te min­des­tens auf dem Ni­veau des ers­ten Halb­jah­res (6,9%) hal­ten zu kön­nen.

Die Ak­ti­en von Schaff­ner re­agier­ten am Mitt­woch mit ei­nem Plus von 3,3% auf die Pu­bli­ka­ti­on der Halb­jah­res­zah­len. Mit ei­nem Kurs-Ge­winn-Ver­hält­nis für 2018 von 18 sind sie an­ge­mes­sen be­wer­tet. Die Di­vi­den­den­ren­di­te be­trägt 2,2%. An­ge­sichts der Wachs­tums­dy­na­mik, die Schaff­ner zur­zeit aus­zeich­net, kön­nen in­ter­es­sier­te An­le­ger ein En­ga­ge­ment wa­gen.

Al­le Fi­nanz­da­ten zu Schaff­ner im On­line-Ak­ti­en­füh­rer:

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