Ves­tas nach Zah­len im Hoch

Phar­ma­ti­tel sind ge­fragt. Sie­mens ver­zeich­net ei­nen Ge­winn­rück­gang.

Finanz und Wirtschaft - - AKTIEN AUSLAND - DH

er­geb­nis die Er­war­tun­gen und er­höh­te zum drit­ten Mal die Zie­le für das lau­fen­de Ge­schäfts­jahr. Haupt­trei­ber für die so­li­den Re­sul­ta­te ist die Toch­ter T-Mo­bi­le.

Die Ver­si­cher­er­wer­te Mün­che­ner Rück (192.75 €, +1,9%) wa­ren ge­fragt. Der Rück­ver­si­che­rer be­stä­tig­te die Pro­gno­sen für das Ge­samt­jahr. Ähn­lich pro­fi­tier­ten auch Al­li­anz (192.00 €, +3,8%) von der Be­stä­ti­gung des Aus­blicks. Das Un­ter­neh­men über­traf mit den Dritt­quar­tals­zah­len den Kon­sens.

Die eu­ro­päi­schen Fi­nanz­ak­ti­en pro­fi­tier­ten am Don­ners­tag von so­li­den Re­sul­ta­ten, büss­ten die Zu­ge­win­ne je­doch am letz­ten Han­dels­tag teil­wei­se wie­der ein. So­cié­té Gé­né­ra­le (33.69 €, +1,7%) und Com­merz­bank (8.71 €, +0,2%) no­tie­ren nach Zah­len nur leicht hö­her. Dank­se Bank (144.15 dKr., +5,2%) und Ban­co BPM (1.83 €, +3,4%) hiel­ten sich bes­ser.

Die spa­ni­schen Bank­ti­tel BBVA (4.91 €, –4,9%), Ban­co Santan­der (4.24 €, –1,1%) und Ban­co de Sa­ba­dell (1.19 €, –0,2%) ka­men leicht zu­rück. Der obers­te Ge­richts­hof des Lan­des ent­schied am Mitt­woch zu­guns­ten der Ban­ken und hob ein frü­he­res Ur­teil be­züg­lich der Hy­po­the­ken­steu­er auf.

Der In­dus­trie­rie­se Sie­mens (102.34 €, –0,3%) ver­zeich­ne­te ei­nen Ge­winn­rück­gang im Ge­schäfts­jahr 2017/18. Das Er­geb­nis von 8,8 Mrd.€ fiel im Ver­gleich zu­mVor­jahr 6% tie­fer aus. Das Un­ter­neh­men über­zeug­te In­ves­to­ren je­doch mit dem Aus­blick für 2018/19. Im Ge­gen­satz da­zu blie­ben BMW (73.36 €, –5,6%) nach ei­nem Ge­winn­ein­bruch klar zu­rück. Grund für den tie­fe­ren Ge­winn ist die Ein­füh­rung neu­er Ab­gas­prüf­ver­fah­ren so­wie Rück­stel­lun­gen für Rück­ru­fe.

Deut­lich ab­ge­straft wur­den Thys­sen­Krupp (17.33 €, –9,6%) nach der Er­geb­nis­vor­la­ge. Der In­dus­trie­kon­zern senk­te den Aus­blick für das Ge­samt­jahr we­gen des lau­fen­den Kar­tell­ver­fah­rens in der Stahl­spar­te. Auch G4S (183,1 p, –16,5%) und In­mar­sat (422,0 p, –10%) bra­chen nach ent­täu­schen­den Re­su­ta­ten ein.

We­ni­ger gros­se Ver­lus­te er­lit­ten Hei­del­berg­ce­ment (60.10 €, –1,2%). Der Ze­ment­her­stel­ler kün­dig­te mit Blick auf den Ge­winn­rück­gang im lau­fen­den Jahr Kos­ten­sen­kungs­mass­nah­men an.

Seit­wärts be­weg­ten sich In­no­gy (39.50 €, +1,2%). Die RWE- Toch­ter (18.57 €, +4,9%) führt mit dem bri­ti­schen Bran­chen­nach­barn SSE (1152,5 p, –0,2%) Nach­ver­hand­lun­gen zum ge­plan­ten Ge­mein­schafts­un­ter­neh­men. Grund da­für ist die Ver­schlech­te­rung des Markt­um­felds.

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