Wor­auf bei ge­fal­le­nen Ak­ti­en zu ach­ten ist

Finanz und Wirtschaft - - UNTERNEHMEN -

Rück­läu­fi­ge Ak­ti­en­kur­se ver­un­si­chern An­le­ger. Ei­ne La­wi­ne von Angst­ver­käu­fen kann ei­ne Ab­wärts­be­we­gung noch be­schleu­ni­gen. Oft kom­men in die­sen Pha­sen al­ler­dings auch qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Ak­ti­en un­ter die Rä­der, und es bie­ten sich at­trak­ti­ve Ein­stiegs­mög­lich­kei­ten. Da­bei gilt es, Fol­gen­des zu be­ach­ten:

Das Un­ter­neh­men soll­te in ei­nem struk­tu­rell at­trak­ti­ven Markt tä­tig sein, um auch künf­tig zu wach­sen. Dann ste­hen die Chan­cen gut, dass sich die ge­beu­tel­ten Ak­ti­en er­ho­len. Struk­tu­rell in­ter­es­sant sind Ge­sell­schaf­ten aus Wachs­tums­bran­chen, oder sol­che, die Markt­an­tei­le ge­win­nen.

Um als An­le­ger mit stark ge­fal­le­nen Ak­ti­en Geld zu ver­die­nen, ist ein Ka­ta­ly­sa­tor nö­tig. Dar­un­ter ver­ste­hen An­le­ger ein Er­eig­nis, das ei­ne Neu­be­wer­tung recht­fer­tigt. Da­zu ge­hö­ren et­wa ei­ne wirt­schaft­li­che Be­schleu­ni­gung, ein Nach­fra­ge­an­stieg auf­grund ei­nes neu­en Pro­dukts, ei­ner Ver­hal­tens­än­de­rung bei Kun­den oder die Aus­sicht auf Kos­ten­ein­spa­run­gen. Was In­ves­to­ren gera­de bei ab­ge­straf­ten Ak­ti­en mit­brin­gen soll­ten, ist Zeit. Nur weil ein Ti­tel stark ge­fal­len ist, ist das noch kein Grund für ei­ne schnel­le Er­ho­lung.

Die voll­stän­di­ge Kurs­er­ho­lung ei­ner Ak­tie lässt sich in ver­schie­de­ne Pha­sen un­ter­tei­len. Zu­erst muss das Un­ter­neh­men mit Er­geb­nis­sen über­zeu­gen. Da­nach er­hö­hen Ana­lys­ten ih­re Schät­zun­gen, und in ei­nem drit­ten Schritt kau­fen In­ves­to­ren die Ak­ti­en. Die­ser Pro­zess kann in ge­wis­sen Fäl­len drei bis vier Jah­re dau­ern.

Newspapers in German

Newspapers from Switzerland

© PressReader. All rights reserved.