MCH Group senkt Pro­gno­se

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Die Mes­se­be­trei­be­rin er­war­tet hö­he­ren Ver­lust.

Die MCH Group senkt die Pro­gno­se für das Ge­samt­jahr 2018. Die mit Pro­ble­men kämp­fen­de Mes­se­be­trei­be­rin er­war­tet neu vor Son­der­mass­nah­men ein Mi­nus von min­des­tens 14 Mio. Fr., wie sie am Mon­tag mit­teil­te. Bis­her war das sie noch von ei­nem Ver­lust im ein­stel­li­gen Mil­lio­nen­be­reich aus­ge­gan­gen.

Die Grün­de für die Ver­schlech­te­rung des er­war­te­ten Er­geb­nis­ses imVer­gleich zur Pro­gno­se von An­fang Sep­tem­ber 2018 sei­en der Rück­gang bei den Pu­bli­kums­mes­sen Zü­s­pa und Comp­toir Suis­se und der noch­mals schlech­ter als er­war­tet aus­ge­fal­le­ne Ab­schluss der Grand Ba­sel. Im Rah­men der Trans­for­ma­ti­on rech­net die MCH Group im Ge­schäfts­jahr 2018 mit Rück­stel­lun­gen für Re­struk­tu­rie­rungs­kos­ten im Be­reich von 30 bis 40 Mio. Fr. Da­mit geht die Ei­gen­ka­pi­tal­quo­te deut­lich zu­rück.

Ro­nald Wild­mann, Ana­lyst bei Re­se­arch Part­ners, glaubt aber, dass «die be­reits an­ge­kün­dig­te Ein­stel­lung der de­fi­zi­tä­ren Mes­sen, der Ver­zicht auf Grand Ba­sel, die Ver­bu­chung von Rück­stel­lungs­kos­ten im 2018 und Kos­ten­sen­kungs­mass­nah­men das Er­geb­nis 2019 vor­aus­sicht­lich spür­bar ver­bes­sern» wer­den.

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