Nest­lé

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In den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten konn­te sich auch der Kon­sum­gü­ter­sek­tor den Tur­bu­len­zen an der Bör­se nicht voll­stän­dig ent­zie­hen. We­nig kon­junk­tur­sen­si­ti­ve Ak­ti­en wie die der Nah­rungs­mit­tel­her­stel­ler stan­den aber wie er­war­tet bes­ser da als Zy­kli­ker. Sie dürf­ten auch 2019 Schutz vor Ab­wärts­ri­si­ken bie­ten. So zum Bei­spiel Nest­lé: Die Ti­tel no­tie­ren der­zeit auf dem Stand von An­fang Ok­to­ber, zwi­schen­zeit­lich ega­li­sier­ten sie bei 86 Fr. gar das Höchst vom Som­mer 2017.

Nicht nur das Markt­um­feld spricht für den welt­gröss­ten Nah­rungs­mit­tel­kon­zern. Der von CEO Mark Schnei­der an­ge­stos­se­ne Um­bau dürf­te mit­tel- und lang­fris­tig Ak­tio­närs­wert schaf­fen. Durch Ve­räus­se­run­gen und Zu­käu­fe hat er den Um­satz ge­zielt um­ge­schich­tet. Zu­sam­men mit in­ter­ner In­no­va­ti­on soll Nest­lé bis 2020 or­ga­nisch im mitt­le­ren ein­stel­li­gen Pro­zent­be­reich wach­sen und die Markt­po­si­ti­on in wich­ti­gen Be­rei­chen wie dem Kaf­fee­ge­schäft ver­tei­di­gen oder aus­bau­en. Das Um­feld bleibt aber schwie­rig, und auf die Trans­for­ma­ti­on müs­sen wei­te­re Schrit­te fol­gen. Im lau­fen­den Jahr dürf­te Schnei­der des­halb auf­zei­gen, wo­hin er Nest­lé über 2020 hin­aus füh­ren will.

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