Volks­wa­gen wird sau­ber

Der Kon­zern sucht den Be­frei­ungs­schlag und setzt nur noch auf elek­trisch an­ge­trie­be­ne Au­tos.

Finanz und Wirtschaft - - VORDERSEIT­E -

Volks­wa­gen will ein neu­es Ka­pi­tel auf­schla­gen. Das drit­te, um ge­nau zu sein. Nach Kä­fer und Golf hat der Wolfs­bur­ger Au­to­bau­er auf der Au­to­mo­bil­mes­se IAA sei­nen ers­ten kom­plett auf Elek­tro­mo­bi­li­tät aus­ge­rich­te­ten Mit­tel­klas­se­wa­gen vor­ge­stellt: den ID.3. Das Au­to fährt elek­trisch mit di­gi­ta­len Funk­tio­nen. «In Frank­furt zeigt Volks­wa­gen: Wir mei­nen es ernst», sagt der Stra­te­gie­ver­ant­wort­li­che des Kon­zerns, Micha­el Jost, zu «Fi­nanz und Wirt­schaft».

Das Un­ter­neh­men will mit dem Sau­ber­man­ni­mage end­lich die Fol­gen des Die­selskan­dals hin­ter sich las­sen. «Das war ein schwe­rer Schlag», er­klärt Jost wei­ter. In den nächs­ten Jah­ren wer­de Volks­wa­gen 44 Mrd. € in Elek­tri­fi­zie­rung und Di­gi­ta­li­sie­rung in­ves­tie­ren.

Zwi­schen 2025 und 2030 sol­len E­Au­tos Volks­wa­gen mehr Pro­fit brin­gen als Ver­bren­ner. Das letz­te VW­Mo­dell mit her­kömm­li­cher An­triebs­tech­nik, so Jost, wer­de schon jetzt ent­wi­ckelt.

«In Frank­furt zeigt Volks­wa­gen: Wir mei­nen es ernst mit E-Mo­bi­li­tät.»

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