«EFG steht für un­ter­neh­me­ri­sches Ban­king»

Finanz und Wirtschaft - - FRONT PAGE - MH

Der de­si­gnier­te Ver­wal­tungs­rats­prä­si­dent von EFG In­ter­na­tio­nal, Pe­ter Fan­co­ni, will den un­ter­neh­me­ri­schen Fo­kus stär­ken.

Herr Fan­co­ni, Sie sol­len bei EFG In­ter­na­tio­nal das Man­dat des Ver­wal­tungs­rats­prä­si­den­ten über­neh­men. Beim As­set-Ma­na­ger für nach­hal­ti­ge In­ves­ti­tio­nen Blu­eOrchard, BO, sind Sie auch Ver­wal­tungs­rats­prä­si­dent, bei der Grau­bünd­ner Kan­to­nal­bank, GKB, eben­falls. Wie brin­gen Sie al­les un­ter ei­nen Hut?

Ich bin En­de Ok­to­ber aus dem Ver­wal­tungs­rat der Deut­schen Bank (Suis­se) zu­rück­ge­tre­ten. En­ga­ge­ments aus­ser­halb des Fi­nanz­be­reichs fah­re ich auch zu­rück, bei­spiels­wei­se bei der Gas­tro­no­mie­ket­te Not Guil­ty. GKB und BO sind Her­zens­an­ge­le­gen­hei­ten. Bei ih­nen ver­blei­be ich nach Rück­spra­che mit der Fin­ma. Das Ri­si­ko für In­ter­es­sen­kon­flik­te ist ge­ring.

Was brin­gen Sie EFG?

Der Na­me EFG steht für un­ter­neh­me­ri­sches Ban­king, in die­sem Be­reich ha­be ich mei­ne Stär­ke mehr­fach be­wie­sen.

Was reizt Sie an EFG?

EFG be­fin­det sich in ei­ner span­nen­den Aus­gangs­la­ge und bie­tet ei­nen gros­sen Gestal­tungs­spiel­raum. Mit über zehn Bu­chungs­zen­tren ist sie ei­ner der gröss­ten wirk­lich in­ter­na­tio­nal auf­ge­stell­ten We­alth-Ma­na­ger mit Schwei­zer Haupt­sitz. Dies und den un­ter­neh­me­ri­schen Cha­rak­ter gilt es wei­ter­zu­ent­wi­ckeln.

EFG ist her­aus­ge­for­dert. Die Er­folgs­bi­lanz ih­rer noch jun­gen Ge­schich­te ist durch­zo­gen, die Pro­fi­ta­bi­li­tät un­ge­nü­gend, und die Haupt­ak­tio­nä­re gel­ten als we­nig be­re­chen­bar. Wo set­zen Sie an?

Die Pro­fi­ta­bi­li­tät und die tie­fe Ak­ti­en­be­wer­tung sind The­men, die die Ge­schäfts­lei­tung und der Ver­wal­tungs­rat prio­ri­tär an­ge­hen wer­den.

Wo liegt die Prio­ri­tät, beim Wachs­tum oder bei der Pro­fi­ta­bi­li­tät?

BeimWachs­tum hat das Ma­nage­ment viel er­reicht. Jetzt geht es dar­um, die In­ves­ti­tio­nen zu ren­ta­bi­li­sie­ren und ei­ne ge­wis­se Sta­bi­li­tät in die Grup­pe zu brin­gen.

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