Clas­se po­li­tique

Neue Zurcher Zeitung Sunday - - Schweiz - Fran­ces­co Ben­i­ni

Ma­ri­na Ca­rob­bio, Sprach­leh­re­rin, hat Gros­ses vor. Die Tes­si­ner Sp-frau wird mor­gen Mon­tag zur neu­en Na­tio­nal­rats­prä­si­den­tin ge­wählt und will da­nach in ih­rem Amts­jahr al­le Sit­zun­gen auf Ita­lie­nisch lei­ten. Und da­mit die Kol­le­gen sie auch ver­ste­hen, schickt die par­la­men­ta­ri­sche Grup­pe «Ita­lia­ni­tà» nun al­len Na­tio­nal­rä­ten ein Va­de­me­cum, das die zen­tra­len Be­grif­fe des Par­la­ments­be­triebs über­setzt. Uns dünkt das et­was viel des Auf­he­bens. Schliess­lich ver­steht den für die De­bat­ten wich­tigs­ten Be­griff wohl auch so je­der im Saal. Er lau­tet: Si­lenzio!

Re­to Nau­se, po­ten­zi­el­ler Kun­de, staunt. Der Stadt­ber­ner Si­cher­heits­di­rek­tor schau­te am Frei­tag wie­der ein­mal beim al­ter­na­ti­ven Kul­tur­zen­trum Reit­schu­le vor­bei, wo ihm Dea­ler auf dem Vor­platz fünf­mal Ko­ka­in und drei­mal Ha­schisch an­bo­ten. «Ich glau­be, dass wir ein Pro­blem ha­ben», schrieb Nau­se da­nach auf Twitter. Das se­hen wir ge­nau­so: Der städ­ti­sche Po­li­zei­di­rek­tor ist of­fen­sicht­lich trotz bald zehn Amts­jah­ren in der Stadt noch zu we­nig be­kannt.

Es weih­nach­tet. Und zwar seit Mit­te Au­gust, als der Gross­ver­tei­ler in der Nä­he Chl­aus­säck­li ins Sor­ti­ment nahm. Auch die «NZZ am Sonn­tag» pflegt ih­re Tra­di­tio­nen. Stets En­de No­vem­ber emp­feh­len wir un­se­ren Le­se­rin­nen und Le­sern Bü­cher, die un­längst er­schie­nen sind und sich als Weih­nachts­ge­schen­ke eig­nen:

Ma­ri­na Ca­rob­bio

Re­to Nau­se

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